Sonntag, 30. Mai 2021

Schon mal bessere Saisonprognose abgegeben - Werkself (leider) richtig eingeschätzt

Am Ende einer mehr als komischen Saison ist es Zeit, die niemalsmeister-Saisonprognose 2020/21 vom 14.9.2020 zu rekapitulieren.

http://niemalsmeister.blogspot.com/2020/09/die-niemalsmeister-saisonprognose-202021.html

Irgendwie scheint meine Saisonprognose dahingehend Konstanz zu zeigen, dass ich wie im Vorjahr drei von vier Champions League-Teilnehmern (Bayern, Dortmund, Leipzig) richtig vorausgesagt habe. Nicht besonders gut waren auch meine Absteigertipps: Mainz und Bielefeld hatte ich auf den Plätzen 17 und 18 gesehen. Tatsächlich traf es aber Bremen und Schalke. Stuttgart hatte ich in der Relegation gesehen, der Platz auf dem sich die Kölner dann doch noch gerettet haben.

Im Einzelnen war ich davon ausgegangen, dass die Bayern wieder in der Liga das Maß aller Dinge bleiben, auch wenn dies vielen  - so wie mir - nicht gefällt. Dortmund hatte ich nah dran gesehen, auch wenn es zum Schluss nicht so nah war und den Dosen hatte ich unter Nagelsmann auch einen Toppplatz zugetraut.  Wolfsburg hatte ich unter keinen Umständen in den Top 4 erwartet, zumal die Mannschaft die Qualifikation zu der Europa League nicht überstanden hat. Die Wölfe zeigten dann aber Konstanz über die ganze Spielzeit.

Positiv die Entwicklung der Frankfurter, die auf Platz 5 abgeschlossen haben (mein Tipp: 8). Nach der Bekanntgabe des Trainerwechsels wurde der Adler jedoch mehrfach gerupft.

Unsere Mannschaft hat wie von mir erwartet die Europa League erreicht (Platz 6, mein Tipp: 5). Wenn man sich jedoch den Saisonverlauf vor Augen hält, dann war nach der ersten Saisonhälfte doch deutlich mehr drin gewesen.

Eine der Toppüberraschungen für mich gelang Union mit Platz 7 und der Qualifikation für den neuen europäischen Wettbewerb. Ich hatte das zweite Jahr für die Köpenicker schwieriger gesehen und Platz 15 erwartet.

Während Union positiv überraschte war dies bei Borussia M'Gladbach im genauen Gegenteil der Fall. Mein Tipp Platz 3 wurde mit Platz 8 verfehlt. Hier zeigte sich zuerst, dass die Ankündigung eines Trainerwechsels eher schädlich ist.

Die Enttäuschungen der Saison kommen bei meiner Prognose sicherlich im Absteigerbereich. Werder war im März eigentlich schon gerettet und holte aus den letzten neun Spielen nur noch einen Punkt (gegen die Werkself). Und zu Schalke muss man eigentlich nichts sagen. Ich sehe auch nicht, dass beide Mannschaften schnell wieder hochkommen, zu groß sind die strukturellen Defizite in beiden Vereinen gepaart mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Und auch beim Knappdrinbleiber Köln müssen erhebliche Veränderungen stattfinden, um nächstes Jahr eine bessere Platzierung zu erreichen.

Alles in allem waren meine Tipps schon mal besser als für die zurückliegende Saison. Ich gebe mir Mühe, nächstes Jahr besser abzuschneiden.

Bleibt alle gesund.

Samstag, 22. Mai 2021

Eigentliche Spiel zweitrangig

Nachdem die Werkself schon in der Vorwoche den sechsten Platz und damit die Qualifikation für die Europa League einzementiert hatte war das gestrige Spiel in Dortmund ohne Bedeutung.

Paulinho feierte nach seinem Kreuzbandriss und insgesamt 336 Tagen Zwangspause sein Comeback auf dem Rasen. Julian Baumgartlinger nahm nach Kreuzband-Operation auf der Bank Platz und war damit erstmals seit Ende Januar wieder Teil des Aufgebots. Und dann wären da ja noch die beiden Hauptprotagonisten des Tages aus schwarz-roter Sicht: Lars und Sven Bender. Während Sven wie Gray und Paulinho in der Anfangsformation stand und bei seinem letzten Einsatz als Profi die Werkself als Kapitän aufs Feld führte, gab sein Zwillingsbruder Lars überraschend noch einmal sein Comeback in den Spieltags-Kader.

Und zum gelungenen Nachmittag gehörte dann auch dazu, dass Julian und Lars kurz vor Schluss eingewechselt wurden und Lars den Elfmeter verwandeln konnte, auch wenn es nur das Tor zum 1:3 Endstand war. Aber das Ergebnis war zweitrangig.

Ich glaube, wir sind alle froh, dass diese komische Saison nun ein Ende hat.

Und wie immer: der Rückblick und die Einordnung der zu Beginn der Spielzeit abgegebenen Saisonprognose folgt nach Abschluss der Relegation.

Mittwoch, 19. Mai 2021

Neuer Besen

Bayer hat heute die Verpflichtung von Gerardo Seoane als neuen Cheftrainer bekanntgegeben. Damit bestätigten sich Gerüchte, die schon am Vortag rund um die BayArena zu hören waren.

In den sozialen Medien wird die Verpflichtung weitgehend begrüßt, auch wenn immer drauf hingewiesen wird, dass die schweizer und deutsche Liga schon unterschiedliche Kaliber sind. Gelobt wird aber einheitlich der offensive Spielansatz. Das ist das wir sehen wollen. Good luck Gerardo.


Sonntag, 16. Mai 2021

Das reicht - aber irgendwie doch nicht

Das reicht, ja, die Werkself sichert sich nach dem 1:1 zu Hause gegen Union Berlin sicher den sechsten Platz in der Liga und spielt damit in der nächsten Saison in der EuropaLeague. Aber es reicht dann doch nicht, denn das Spiel war alles andere als ein beherzter Fußball wie ihn die Werkself noch zu Beginn der Saison geboten hat.

Noch nie habe ich ein Saisonende so sehr herbei gesehnt wie jetzt. Eine verrückte Saison mit allen Höhen und Tiefen ohne Zuschauer. Nächste Woche in Dortmund gehts für uns um nichts mehr und wahrscheinlich auch für die Gastgeber nicht. Die besten Voraussetzungen dann doch noch ein gutes Spiel zum Saisonabschluss zu sehen. Und nächstes Jahr wird alles anders - hoffentlich im positiven Sinn. 

 

Samstag, 8. Mai 2021

Hoffentlich reicht das

Mit 0:0 hat die Werkself zwar einen Punkt aus Bremen mitgenommen, ein Sieg wäre natürlich wesentlich hilfreicher beim Kampf um die europäischen Plätze gewesen. Das gute an dem heutigen Spiel war, dass Bayer erneut kein Gegentor bekommen hat und die Abwehr über die fast ganzen 90 Minuten sicher stand. Das nützt natürlich alles nichts, wenn man dann vorne nicht netzt, obwohl es wenige gute Chancen gegeben hat.

So muss Bayer dann nächste Woche im Heimspiel gegen Union nachlegen, wobei möglichweise ein Punkt schon reicht, um Platz 6 und damit wenigstens die EuropaLeague zu fixen. 

Viele bezeichnen die EuropaLeague ja als nicht besonders spannend und als Wettbewerb zweiter Klasse. Wenn dann hoffentlich im Herbst wieder Zuschauer zugelassen sind, dann werde ich sicherlich das eine oder andere Spiel auswärts schauen, auch wenn es nicht nach Madrid oder London geht. Es schmerzt immer noch, dieses Jahr nicht in Prag und Bern gewesen zu sein. Aber wie immer: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sonntag, 25. April 2021

Frankfurt zu Hause geht immer

Das war gestern ein wichtiger Heimsieg der Werkself gegen unseren Lieblingsheimspielgegner der letzten Jahre Eintracht Frankfurt im Kampf um Europa. Lange Zeit war es ein gutes Spiel unserer Mannschaft, auch wenn das 1:0 erst in der 70. Minute gefallen ist. Und bei der Qualität der gegnerischen Stürmer, die immer für ein Tor gut sind, war es wichtig, dass Alario zehn Minuten vor Schluss auf 2:0 gestellt hat.

Damit festigen wir den sechsten Platz. Auch wenn wir Weihachten nicht damit gerechnet haben soweit abzusinken war es jetzt wichtig, den 4 Punkte Vorsprung gegen Union und Gladbach dahinter einzufrieren. Noch sind neun Punkte zu vergeben und das Torverhältnis spricht auch noch für uns. Das kann also klappen. Dazu ist es wichtig, in der jetzt anstehenden Pause alle Kräfte zu sammeln und dann in Bremen einen Dreier einzufahren, auch wenn die bis dahin wahrscheinlich nach sieben Niederlagen in Folge den Trainer wechseln werden.


 

Mittwoch, 21. April 2021

Verhauen verhindert

Mit einer 0:2 Niederlage bei den Bayern kann und will man natürlich nicht zufrieden sein. Nach einer Viertelstunde und zwei Gegentoren hatte ich das Gefühl, dass die Werkself mächtig Dresche kriegt und eine hohe Niederlage droht. Aber Gott sei Dank ist dieses Szenario dann doch nicht eingetreten. Was aber bleibt ist die Tatsache, dass unsere Mannschaft auswärts erneut kein Tor geschossen hat.

Nächsten Samstag kommt dann ein weiteres "Endspiel", wenn der bisherige Vierte aus Frankfurt zu Gast in der BayArena ist. Die Rechnung ist einfach. Alles als ein Heimsieg ist ein Rückschlag für uns. Von dem hohen Pokalheimsieg im Januar gegen die Eintracht darf und will ich mich aber nicht blenden lassen, denn die aktuelle Konstellation ist völlig anders. Man darf gespannt sein.