Sonntag, 10. November 2019

Zurück auf dem Weg in die Spur

Nach der Niederlage vor Wochenfrist gegen Gladbach hätte es wahrscheinlich keiner für möglich gehalten, dass die Werkself in der Champions League Atletico Madrid völlig verdient schlägt und auch in Wolfsburg verdient drei Punkte mitnimmt.

Gerade das Spiel gegen die Madrilenen hat gezeigt was bei voller Konzentration möglich ist. Und das verwunderliche am Wolfsburg Sieg ist die Tatsache, dass unsere Mannschaft im gesamten Spiel keine Ecke hatte und trotzdem gewann. Zu ungern erinnere ich mich an das Hoffenheim heimspiel, in dem wir gefühlt 20:0 Ecken hatten und keinen Dreier landeten. Das gleiche gegen Gladbach wo zum Schluss 12:0 Ecken für uns zu Buche standen. Dann dochh lieber so herum. fairerweise muss ich aber auch konstatieren, dass unsere Ecken im Madrid Spiel nahezu allesamt sehr gefährlich warn, so dass die Werkself offensichtlich bei Standards auch auf dem richtigen Weg ist.

Es ist immer gut mit einem Sieg in die Länderspielpause zu gehen. Der nächste Gegner heißt Freiburg, die Überraschungsmannschaft der laufenden Saison bevor es in der Liga nach München geht. Nicht zu vergessen das Spiel in der Woche in Moskau, wenn es um alles oder nichts für ein Überwintern in Europa geht. Aber jetzt ist erst mal Pause, nach den vielen englischen Wochen tut das auch gut.

Sonntag, 3. November 2019

Harte Zeiten

Es gab sicherlich schon einmal bessere Monate als dieser schreckliche Fußball-Oktober. Und der Start in den November verlief mit der verdienten Heimniederlage gegen Gladbach auch nicht so wie erwartet.

Wenn man versucht die Frage zu beantworten wer das Spiel verloren hat, die Abwehr oder der Angriff, dann fällt die Antwort eindeutig aus: beide. wenn man hinten zweimal nicht aufpasst und zwei gleich ärgerliche Gegentore kassiert und vorne trotz zahlreicher aussichtsreicher Möglichkeiten nicht netzt, dann steht man nach 90 Minuten - trotz erneut besserer Statistik als der Gegner - mit leeren Händen da. Ich glaube, wir hätten gestern noch stundenlang weiterspielen können und es wäre nicht mehr zum Ausgleich gekommen. Ärgerlich, denn Gladbach hat sicherlich nicht verdient gewonnen.

Jetzt tobt wieder die Diskussion in den sozialen Medien wer die schlechte Serie schuld ist. Es steht zunächst der Trainer im Feuer, dann Völler und Rolfes und vereinzelte Spieler. Mein Gott, es gibt für die aktuelle Situation nicht einen Schuldigen. Die Mannschaft hat in der fast gleichen Besetzung in der Rückrunde gezeigt, dass es nachhaltig gut geht. Und nur die Mannschaft kann sich selber aus der Misere befreien. Klar braucht man dazu auch manchmal Glück. das hatten wir sicherlich nicht, denn unsere Jungs haben gestern z.B. keinen zweiten ball bekommen, alle gingen zum Gegner.

Mittwoch kommt Atletico, sicherlich nicht das entscheidende Spiel in der Champions League, um doch noch vielleicht die Euro League zu erreichen. Ein Punkt oder besser drei würden uns aber sehr, sehr weiterhelfen.

Dienstag, 22. Oktober 2019

Nicht schlecht gespielt, aber nichts geholt

Zumindest in den ersten sechzig Minuten konnte man der Werkself beim Champions League Auswärtsspiel bei Atletico Madrid nicht vorwerfen, aus der Niederlage in Frankfurt nichts gelernt zu haben. Was aber nicht zu verkennen war und das ist halt so, wenn man null Tore schießt: Unser hochgelobter Sturm hat wieder nicht getroffen. In Atletico kann man immer einen kriegen, aber ehrlicherweise habe ich kaum nennenswerte Torchancen unserer Mannschaft gesehen.

Denjenigen, die jetzt den Abgesang auf die Champions League machen kann man nur sagen, dass doch bereits nach der Heimniederlage gegen Moskau klar war, dass es für uns dieses Jahr maximal noch um die Euro League geht. Und da hat sich bis jetzt in der Konstellation auch gar nichts geändert. Da ist noch alles drin, zumal wir auch in Moskau mit Herz und Blut mit zwei Toren Differenz gewinnen können.

Jetzt folgen erstmal vier Heimspiele in Serie, da muss unsere ganze Konzentration drauf liegen: in der Bundesliga punkten und gegen Paderborn im Pokal weiterkommen. Dann ist es bei der Tabellenkonstellation schon egal wie es gegen Atletico im Rückspiel ausgeht. Das wird dann wenn's gut läuft ein Spiel fürs steigende Selbstvertrauen oder wenn's schlecht läuft für die zunehmende Verunsicherung. Ich glaube an das erste. Die Saison ist noch lang.

Samstag, 19. Oktober 2019

Ein schmerzhafter Abend

Gerecht ist anders, aber wenn man nach 15 Minuten schon 2:0 zurückliegt, dann wird es wahrscheinlich ein schmerzhafter Abend. 

Unsere Jungs haben den Gegner über weite Teile der ersten Halbzeit nicht in den Griff bekommen. Dann nützt es auch nichts, wenn wir in der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft waren. Sechs/sieben hochkarätige Chancen haben wir nicht genutzt und dann noch einen gefangen.

Alles in allem ist es unter dem Strich zu wenig. Wir stehen im gesicherten Mittelfeld, aber das kann und darf mit dieser Mannschaft nicht unser Anspruch sein.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Wir müssen mit dem Punkt gegen Leipzig zufrieden sein

Es wäre zu schön gewesen, wenn wir den Dreier gegen die Bullen hätten einfahren können, aber realistischer weise müssen wir mit dem Punkt - gegen einen unserer Angstgegner - zufrieden sein.  Gerade in der ersten Halbzeit hätte es bitter für uns enden können, aber mein alter Spruch heißt: Der Torwart ist Bestandteil des Spiels. Und schön zu sehen wie unsere Abwehrspieler dann doch Timo Werner müde gemacht haben, so dass er frühzeitig mit Frust ausgewechselt werden musste.

Weh tun uns die beiden Verletzungen von Sinkgraven und Aranguiz. Gerade bei Sinkgraven hatte man bis zu seiner Auswechselung das Gefühl, dass über seine linke Seite nicht anbrennt. Und Charles ist ein Muss in dieser Mannschaft, schön zu sehen wie er mit voller Wucht die zwischenzeitliche Führung vorbereitet hat.

Die heißen Wochen der Vorrunde beginnen direkt nach der Länderspielpause. Auswärts in Frankfurt und bei Atletico. Und dann drei Heimspiele in einer Woche: Werder, Paderborn im Pokal und dann Gladbach. Und das vierte Heimspiel in Serie folgt dann direkt in der Folgewoche, wenn Atletico zu Gast in der BayArena ist.

Gerade das Auswärtsspiel in Frankfurt ist wichtig. Dort haben wir häufig gut ausgesehen und ein Sieg würde die Frankfurter schon mal auf deutliche Distanz zu uns bringen. Aber irgendwie ist bei dieser Tabellenkonstellation gerade jedes Spiel wichtig.




Donnerstag, 3. Oktober 2019

Erwartungsgemäß nichts zu holen in Turin

Das Ergebnis von 0:3 wirkt auf den ersten Blick ernüchternd. Bayer hatte zwar mehr Ballbesitz, aber nach vorne fehlte die Durchschlagskraft. Diejenigen, die die Mannschaft vor allem in den sozialen Medien stark kritisieren, möchten sich bitte vor Augen halten, dass Juventus nicht irgendein italienischer Dorfverein ist, sondern durchaus den Anspruch hat, in der Champions League bis ins Finale vorzurücken. Zwei Zahlen mögen den Unterschied verdeutlichen: Bei Transfermarkt beträgt der Gesamtmarktwert des Kaders von Juventus aktuell 864 Mio. Euro was sich mit 415 Mio. Euro für unsere Mannschaft vergleicht. Am Ende schießt Geld doch wieder mehr Tore.


Für unsere Jungs ist es wichtig, sich international zu präsentieren und der nächste alte Spruch heißt: Aus Fehlern lernen wir. Wenn das so ist, dann ist die Niederlage schmerzhaft, aber okay. Dann können wir ruhigen Gewissens auf das Heimspiel vor der Länderspielpause gegen die Bullen aus Leipzig gucken. Da können wir durchaus unseren Beitrag dazu leisten, dass die Dosen nach den beiden Heimniederlagen gegen Schalke und jetzt auch gegen Lyon beginnen überzuschäumen.

Samstag, 28. September 2019

Hausaufgaben gemacht


Wichtiger Auswärtssieg für unsere Werkself in Augsburg, unserem Lieblingsgegner in der Liga. Spielerisch war die Leistung sicherlich nicht auf dem höchstem Niveau, aber was nicht ist, das kann ja noch werden.
 
Wichtig ist, dass sich keiner zusätzlich verletzt hat und Weiser, Sinkgraven und auch Paulinho Spielpraxis bekommen haben. Augsburg ist sicherlich nicht das Maß aller Dinge, aber den Dreier musst du auch trotzdem machen.

Die nächsten beiden Spiele haben es ein bischen in sich. Nach der unnötigen Heimniederlage gegen Moskau sind wir in der Champions League unter Druck. Wenn Ronaldo und Co dann gegen uns auflaufen, dann dürften wir wahrscheinlich nicht über diese hohen Ballbesitzanteile verfügen. Und nächsten Samstag sind dann die Bullen zu Gast in der BayArena. Bis gestern war Leipzig eigentlich die dominierende Mannschaft in der Liga, doch nach der heutigen Heimniederlage gegen Schalke ist der gehypte Meisterschaftskandidat wieder auf dem Boden der Tatsache zurück. 

Auf geht‘s Werkself.