Sonntag, 26. Mai 2024

Doppelt hält besser: Bayer 04 auf dem Gipfel der Glückseligkeit!

Es war ein Finale, das die Herzen der Bayer 04-Fans höherschlagen ließ. Im Vergleich zum UEFA Europa League-Finale gegen Atalanta Bergamo am Mittwoch, das mit einem 0:3 verloren ging, nahm Cheftrainer Xabi Alonso sechs Änderungen in der Startaufstellung vor. Lukas Hradecky stand anstelle von Matej Kovar im Tor, und Odilon Kossounou, Robert Andrich, Alejandro Grimaldo, Jonas Hofmann und Patrik Schick waren neu dabei.

Granit Xhaka brachte die Werkself mit einem Traumtor in der 16. Minute in Führung. Kaiserslautern versuchte von Beginn an, Bayer 04 mit hohem Pressing unter Druck zu setzen, doch die Werkself blieb unbeeindruckt und dominierte mit viel Ballbesitz. Jeremie Frimpong setzte früh ein Zeichen, als er sich auf der rechten Seite gegen zwei Lauterer durchsetzte, aber an Torwart Julian Krahl scheiterte. Nur wenige Minuten später versuchte es Florian Wirtz ebenfalls, aber auch er konnte Krahl nicht überwinden. Dann kam der große Moment: Xhaka zog aus der Distanz ab und traf perfekt in den Winkel.

Nach dem Führungstreffer kontrollierte Bayer 04 das Spielgeschehen weiter, während sich Kaiserslautern tief in die eigene Hälfte zurückzog. Patrik Schick hatte eine weitere gute Möglichkeit, doch die FCK-Abwehr klärte in letzter Sekunde. Defensiv stand die Werkself sicher und ließ Kaiserslautern kaum Raum für Offensivaktionen. Kurz vor der Halbzeitpause gab es jedoch einen Schockmoment: Odilon Kossounou, der bereits früh Gelb gesehen hatte, wurde nach einem Foul mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Trotz Unterzahl ging Bayer 04 mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einer Verzögerung aufgrund von Pyrotechnik im Stadion. Doch auch mit einem Mann weniger blieb Bayer 04 die dominierende Mannschaft. Die eingewechselten Amine Adli und Josip Stanisic brachten frischen Wind und sorgten sofort für Gefahr. Adli versuchte es mit einem Fernschuss, und Stanisic verfehlte nach einer Ecke nur knapp das Tor. Bayer 04 agierte nun defensiver und ließ Kaiserslautern mehr Ballbesitz, blieb aber bei Kontern gefährlich. Ragnar Ache hatte die beste Chance für den FCK, aber Hradecky parierte souverän.

In der Schlussphase nahm Bayer 04 dem Gegner immer wieder den Ball ab und erspielte sich weitere Chancen. Jeremie Frimpong und Florian Wirtz hatten Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden, scheiterten jedoch knapp. So blieb es nach sechs Minuten Nachspielzeit beim 1:0 für Bayer 04. Damit holte die Werkself den zweiten DFB-Pokalsieg der Klubgeschichte und krönte sich zum Double-Sieger der Saison 2023/24.

Nach dem Abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Die Spieler rannten in die Fankurve, sangen und feierten mit den mitgereisten Anhängern. Es war ein emotionaler Moment, als Kapitän Lukas Hradecky den DFB-Pokal um 22:22 Uhr in den Berliner Nachthimmel stemmte.

Die Feierlichkeiten endeten jedoch nicht im Olympiastadion. Am Sonntag, den 26.5.2024, kehrte die Werkself nach Leverkusen zurück, um das Double gebührend zu feiern. Nach der Landung am Flughafen Köln/Bonn ging es im Mannschaftsbus zum Schloss Morsbroich, wo sich das Team in das Goldene Buch der Stadt Leverkusen eintrug. Anschließend fuhren die Spieler in einem Korso zur BayArena, wo sie von tausenden Fans begeistert empfangen wurden. Das Stadion öffnete bereits um 12:30 Uhr, und die Fans konnten das Bühnenprogramm sowie die Ankunft der Mannschaft auf großen Video-Leinwänden verfolgen.

Die Saison 2023/24 wird für immer in den Köpfen der Bayer 04-Fans bleiben. Das erste Double der Klubgeschichte, errungen in der 120. Saison nach Vereinsgründung, ist ein Triumph, der unvergessen bleibt. Von der ersten Runde des DFB-Pokals bis zum krönenden Abschluss in Berlin – diese Werkself hat sich einen Platz in den Geschichtsbüchern des deutschen Fußballs gesichert.

Donnerstag, 23. Mai 2024

Ein Hattrick mit Herzschmerz: Bayer 04 und das Finale zum Vergessen

Manche Geschichten aus dem Fußball sind schwer zu verdauen – und das Europa-League-Finale gegen Atalanta Bergamo gehört definitiv dazu. Bayer 04 Leverkusen musste sich nach einer beeindruckenden Serie von 51 ungeschlagenen Pflichtspielen ausgerechnet im Endspiel der UEFA Europa League mit einem schmerzhaften 0:3 geschlagen geben.

Die Bühne war grandios: Dublin, eine ausverkaufte Arena, 46.500 Zuschauer, davon 12.000 aus Leverkusen angereist, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Die Stimmung war prächtig, die Fans waren optimistisch, doch der Abend entwickelte sich anders als erhofft. Trainer Xabi Alonso hatte im Vergleich zum letzten Bundesliga-Spiel einige Änderungen vorgenommen: Matej Kovar ersetzte Lukas Hradecky im Tor, Josip Stanisic rückte für Odilon Kossounou in die Abwehr, und Exequiel Palacios spielte anstelle von Robert Andrich im Mittelfeld. Piero Hincapie und Florian Wirtz starteten ebenfalls, Victor Boniface und Jonas Hofmann nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Das Spiel begann aggressiv, doch bereits früh schlichen sich einfache Ballverluste ins Leverkusener Spiel ein. In der 12. Minute dann der erste Rückschlag: Davide Zappacosta fand mit einer flachen Hereingabe Ademola Lookman, der am zweiten Pfosten zum 1:0 einschob. Keine zwölf Minuten später war es wieder Lookman, der die Kugel ins rechte untere Eck schlenzte – 2:0 für Atalanta. Bayer 04 kam kaum zu nennenswerten Chancen, die Italiener verteidigten aufmerksam und ließen wenig zu.

In der zweiten Hälfte brachte Alonso mit Victor Boniface einen frischen Stürmer, doch auch das sollte keine Wende bringen. Trotz 67 Prozent Ballbesitz nach einer Stunde fehlte Leverkusen die letzte Konsequenz. Atalanta blieb stark in der Defensive und nutzte eine weitere Konterchance in der 75. Minute erneut durch Lookman, der seinen Hattrick perfekt machte und zum 3:0-Endstand traf.

Die Werkself war damit besiegt, und trotz eines letzten Aufbäumens, inklusive einer strittigen Szene im Strafraum, blieb der Ehrentreffer aus. Schiedsrichter István Kovács entschied auch nach Einschreiten des VAR auf kein Foul.

Für Leverkusen bleibt diese Niederlage schmerzlich, besonders nach einer Saison, die so vielversprechend begann und über lange Strecken dominierte wurde. Die Rekordserie von 51 ungeschlagenen Spielen ist nun beendet, und die erste Niederlage der Saison traf ausgerechnet im wichtigsten Spiel.

Doch die Saison ist noch nicht vorbei. In wenigen Tagen steht bereits das nächste Finale an: Im DFB-Pokal trifft Bayer 04 im Berliner Olympiastadion auf den 1. FC Kaiserslautern. Es bleibt die Chance, die Saison mit einem nationalen Titel zu krönen und die Enttäuschung aus Dublin hinter sich zu lassen. Die Fans, die ihre Mannschaft trotz der Niederlage in Dublin lautstark unterstützten, werden auch in Berlin wieder alles geben, um ihre Werkself nach vorne zu peitschen.

Auf geht's, Leverkusen – es ist noch nicht vorbei!

Montag, 20. Mai 2024

Der niemalsmeister (war gestern) Saisonrückblick: Prognose versus Endstand

Am 6.8.2023 hatte ich die Saisonprognose abgegeben:

https://niemalsmeister.blogspot.com/2023/08/die-niemalsmeister-saisonprognose-202324.html

Hier nun der kritische Vergleich zwischen Prognose und Endstand:

 

1. Bayer 04 Leverkusen

Prognose: 2. Platz Endstand: 1. Platz Vergleich: Leverkusen hat die Prognose übertroffen und gezeigt, dass aus Geheimfavoriten echte Meister werden können. Offenbar war der Wechsel von "geheim" zu "offensichtlich" in diesem Jahr ihre beste Taktik.

2. VfB Stuttgart

Prognose: 11. Platz Endstand: 2. Platz Vergleich: Die Schwaben haben meine Prognose gelassen in der Schwabenquelle ertränkt und sind aufgestiegen wie ein guter Sauerteig. Diese Euphorie braucht definitiv ein eigenes Kapitel im Buch der Bundesliga-Überraschungen.

3. FC Bayern München

Prognose: 1. Platz Endstand: 3. Platz Vergleich: Die Bayern haben dieses Jahr etwas zu sparsam mit der Dominanz gewürzt. Das Ergebnis? Ein überraschend mildes Gericht auf dem dritten Platz. Nicht ganz das Feuerwerk, das man erwartet hatte.

4. RB Leipzig

Prognose: 3. Platz Endstand: 4. Platz Vergleich: Leipzig, nur leicht vom Prognosen-Podest gestolpert. Vielleicht fehlten doch ein paar Schlüsselzutaten, um das Rezept für den dritten Platz perfekt zu machen.

5. Borussia Dortmund

Prognose: 4. Platz Endstand: 5. Platz Vergleich: Dortmund hat es fast geschafft, die Prognose zu erfüllen, wäre da nicht diese kleine, nervige Stufe gewesen, auf der sie gestolpert sind. So bleibt es bei Platz 5 – nahe dran, aber doch so fern.

6. Eintracht Frankfurt

Prognose: 5. Platz Endstand: 6. Platz Vergleich: Frankfurt, leicht versetzt hinter der Prognose. Offenbar war der prognostizierte Rückenwind eher eine leichte Brise.

7. TSG Hoffenheim

Prognose: 9. Platz Endstand: 7. Platz Vergleich: Hoffenheim hat meine Erwartungen übertroffen, oder vielleicht haben sie einfach die anderen unter den Tisch gespielt. Ein gutes Beispiel dafür, dass man die Hoffnung (und Hoffenheim) nie aufgeben sollte.

8. 1. FC Heidenheim 1846

Prognose: 15. Platz Endstand: 8. Platz Vergleich: Heidenheim, von fast allen unterschätzt, hat bewiesen, dass auch Underdogs beißen können. Wer hätte das gedacht? (Ich offensichtlich nicht.)

9. SV Werder Bremen

Prognose: 13. Platz Endstand: 9. Platz Vergleich: Bremen hat die turbulenten Gewässer besser navigiert als erwartet. Ein klarer Fall von "Wir haben den Kurs gehalten", trotz meiner Prognose.

10. Sport-Club Freiburg

Prognose: 7. Platz Endstand: 10. Platz Vergleich: Freiburg hat etwas an Konstanz eingebüßt. Die Dreifachbelastung hat wohl doch ihre Spuren hinterlassen, oder vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch.

11. FC Augsburg

Prognose: 17. Platz Endstand: 11. Platz Vergleich: Augsburg, entschlossen, nicht den Abstiegsprognosen zu folgen, hat sich wacker geschlagen. Sie haben das "Nichtübermannschaft"-Label abgeschüttelt und sind überraschend aufgetaucht wie ein Phönix aus der Asche.

12. VfL Wolfsburg

Prognose: 6. Platz Endstand: 12. Platz Vergleich: Wolfsburg hat den Anschluss verloren und ist vom prognostizierten Erfolgsweg abgebogen. Ein Fall von Navi-Defekt, würde ich sagen.

13. 1. FSV Mainz 05

Prognose: 12. Platz Endstand: 13. Platz Vergleich: Mainz hat sich relativ nah an der Prognose gehalten, nur minimal danebengelegen. Ein bisschen wie beim Hufeisenwerfen: Nah dran, aber kein Volltreffer.

14. Borussia Mönchengladbach

Prognose: 10. Platz Endstand: 14. Platz Vergleich: Mönchengladbach, leider weiter unten, als ich gedacht hatte. Ein Fall von "neue Mannschaft, alte Probleme".

15. 1. FC Union Berlin

Prognose: 8. Platz Endstand: 15. Platz Vergleich: Union Berlin ist stark gefallen. Vielleicht war der Fokus auf Europa doch zu ablenkend für die Liga.

16. VfL Bochum 1848

Prognose: 16. Platz Endstand: 16. Platz Vergleich: Bochum hat meine Prognose genau getroffen. Manchmal ist es gut, genau richtig zu liegen, auch wenn es nur um den Kampf gegen den Abstieg geht.

17. 1. FC Köln

Prognose: 14. Platz Endstand: 17. Platz Vergleich: Köln hat die Erwartungen leider nicht erfüllt und ist weiter nach unten gerutscht. Ein klassischer Fall von "zu wenig überraschende Heimpunkte".

18. SV Darmstadt 98

Prognose: 18. Platz Endstand: 18. Platz Vergleich: Darmstadt hat die traurige Prognose bestätigt. Manchmal tut es weh, recht zu haben – besonders wenn es um den Abstieg geht.

Eine Saison voller Überraschungen und Verwirrungen – wer braucht schon genaue Prognosen, wenn man stattdessen eine aufregende Bundesliga-Saison haben kann!

 

 

Sonntag, 19. Mai 2024

Ungeschlagen und Unfassbar: Bayer 04 schreibt Geschichte!

Es war ein Tag voller Gänsehaut-Momente, als Bayer 04 Leverkusen am 18. Mai 2024 die erste Meisterschale der Vereinsgeschichte in die Höhe streckte. In einer ausverkauften BayArena feierten Fans und Mannschaft gemeinsam diesen historischen Erfolg, der nach 120 Jahren Vereinsgeschichte und 45 Jahren in der Bundesliga endlich erreicht wurde. Doch es war nicht nur der Meistertitel, der diesen Tag unvergesslich machte, sondern auch die Tatsache, dass Bayer 04 als erstes Team der Bundesliga-Geschichte eine ganze Saison ohne Niederlage absolvierte.

Das Spiel gegen den FC Augsburg begann mit viel Kontrolle und Ballbesitz für die Werkself. Bereits in der 10. Minute nutzte Amine Adli einen Fehler des Augsburger Keepers Tomas Koubek und legte den Ball für Victor Boniface auf, der mühelos zum 1:0 einschob. Nur 15 Minuten später erhöhte Robert Andrich spektakulär per Hacke auf 2:0. Nach dem Wiederanpfiff kam Augsburg besser ins Spiel und verkürzte durch Mert Kömürs unhaltbaren Fernschuss auf 2:1. Die Werkself hatte weiterhin Chancen, das dritte Tor wollte jedoch nicht mehr fallen, und so endete die Partie mit einem knappen, aber verdienten 2:1-Sieg.

Nach dem Schlusspfiff begann der emotionale Teil des Abends. Kapitän Lukas Hradecky streckte die Meisterschale unter frenetischem Jubel in die Höhe. Es folgte eine Ehrenrunde durch das Stadion, begleitet von einem Flugzeug, das ein "Deutscher Meister"-Banner über die BayArena zog. Besonders bewegend war der Moment, als Hradecky und Trainer Xabi Alonso auf das Podest in der Nordkurve kletterten und gemeinsam mit den Fans feierten. Diese Bilder werden für immer in den Köpfen der Leverkusener Anhänger bleiben.

Dieser Erfolg ist das Resultat harter Arbeit, Teamgeist und der Unterstützung der Fans. Geschäftsführer Fernando Carro betonte die besondere Verbindung zwischen Mannschaft und Fans, die auch in schwierigen Zeiten bestand hatte. Sportdirektor Simon Rolfes lobte die Mannschaft und insbesondere Florian Wirtz für dessen beeindruckende Leistungen und seine wichtige Rolle im Team. Trainer Xabi Alonso hob die enge Bindung zu den Fans als einen der Schlüsselfaktoren für den Erfolg hervor.

Für Bayer 04 war es nicht nur ein Meistertitel, sondern auch eine Saison voller Rekorde. Mit 28 Siegen und sechs Unentschieden gelang es der Werkself, als erstes Team in 61 Jahren Bundesliga ungeschlagen zu bleiben. Zudem ist Bayer 04 erst der zweite Klub, der in einer Saison die 90-Punkte-Marke erreichte und keinen Punkt nach einer Führung verspielte.

Doch die Saison ist noch nicht vorbei. In der kommenden Woche stehen zwei weitere entscheidende Spiele an: das Finale der UEFA Europa League gegen Atalanta Bergamo und das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Mannschaft ist bereit, diese historischen Momente zu nutzen und möglicherweise noch mehr Titel nach Leverkusen zu holen.

Zusammengefasst war der 18. Mai 2024 ein unbeschreiblicher Tag für Bayer 04 Leverkusen und seine Fans. Die Werkself hat nicht nur Geschichte geschrieben, sondern auch gezeigt, dass sie zu den Besten gehört. Mit diesem historischen Erfolg hat der Klub neue Maßstäbe gesetzt und wird diesen Tag niemals vergessen.

Montag, 13. Mai 2024

„Bochum, wir haben ein Problem!“ – Die Werkself macht die 50 voll und bleibt ungeschlagen

Mit einem furiosen 5:0-Erfolg beim VfL Bochum setzt Bayer 04 Leverkusen seine beeindruckende Serie fort und bleibt auch im 50. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Ein Spiel, das an Dramatik und Wendungen kaum zu überbieten war, festigt die Werkself weiter als unbezwingbare Macht auf dem Platz. Der Abend im ausverkauften Vonovia Ruhrstadion begann für die Bochumer Fans vielversprechend, endete aber in einem Fußball-Debakel, das kaum einer vorausgesehen hatte. Schon in der 15. Minute sorgte Felix Passlack mit einer Notbremse für die frühe Dezimierung seiner Mannschaft – ein klarer Wendepunkt, der Bochums Pläne zunichtemachte.

Nach einem mutigen Start der Bochumer und einem frühen Lattentreffer von Granit Xhaka war es Patrik Schick, der den Torreigen eröffnete. Kurz vor der Halbzeit verwandelte Victor Boniface souverän einen Strafstoß zum 2:0-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit ging die Show weiter: Amine Adli, Josip Stanisic und Alejandro Grimaldo sorgten für das endgültige 5:0. Ein wahrer Sturmlauf der Werkself, die mit dieser Leistung ein klares Zeichen setzte.

Mit seiner Rotation bewies Xabi Alonso erneut ein goldenes Händchen. Gleich acht Änderungen nahm er im Vergleich zum Europa-League-Finaleinzug gegen AS Rom vor. Besonders Arthur, der gleich zwei Assists beisteuerte, und die Sturmspitzen Schick und Boniface, die beide trafen, fügten sich nahtlos ein und zeigten ihre Klasse. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Xabi Alonso zufrieden und unterstrich die Bedeutung des frühen Platzverweises für den Spielverlauf. „Nach der Roten Karte war das Spiel ein anderes. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Der heutige Sieg war wichtig.“

Auch Amine Adli hatte allen Grund zur Freude: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg und mein Tor. Es ist ein wichtiger Sieg. Wir machen jetzt weiter und bereiten uns gut für Samstag vor.“ Jonathan Tah, der sein 350. Pflichtspiel für Bayer 04 bestritt, betonte die ungebrochene Motivation des Teams: „Wir gehen nicht auf's Feld und sagen, wir wollen bloß nicht verlieren. Sondern wir gehen auf's Feld, um jedes Spiel zu gewinnen.“

Die Medien waren sich einig: Der frühe Platzverweis war der Wendepunkt des Spiels. „Platzverweis als Wendepunkt“ titelte der kicker, und die FAZ sprach von einem „herben und vorentscheidenden Rückschlag“ für Bochum. Die Rheinische Post hob besonders die beeindruckende Serie der Werkself hervor und die Bild scherzte: „Er (Xabi Alonso, Anm. d. Red.) ist erst 42 und feiert schon seinen 50.!“ Mit dem 5:0-Erfolg in Bochum hat Bayer 04 Leverkusen eine historische Marke gesetzt: Erstmals seit dem FC Bayern München ist ein Bundesliga-Klub in einer gesamten Saison auswärts ungeschlagen geblieben. Mit 29 zu drei Torschüssen und über 60 Prozent Ballbesitz dominierte die Werkself eindrucksvoll.

Nun richtet sich der Blick auf das Saisonfinale gegen den FC Augsburg. Am Samstag, den 18. Mai, empfängt Schwarz-Rot die Augsburger in der BayArena, um die Saison mit einem weiteren Sieg zu krönen und die Meisterschale in Empfang zu nehmen. Nach dem Spiel feierten Fans und Mannschaft gemeinsam das 50. ungeschlagene Spiel in Folge – mit goldenen Ballons und ausgelassener Stimmung. Ein würdiger Abschluss eines denkwürdigen Abends für alle Bayer 04-Fans!

Freitag, 10. Mai 2024

Dramatik, Tore und ein Quäntchen Glück: Leverkusens Weg nach Dublin

In der epischen Nachspielzeit-Operette, die nur Bayer Leverkusen inszenieren kann, hat sich die Werkself mit einem nervenaufreibenden 2:2 gegen AS Rom ins Finale der Europa League gekämpft. Was für eine Vorstellung in der BayArena! Dank einer Mischung aus unerschütterlichem Willen, einem Eigentor der Römer und Josip Stanisic’ Heldentat in letzter Sekunde, lebt der Traum vom Triple weiter. Dublin, wir kommen!

Die Ausgangslage vor dem Rückspiel war vielversprechend: Nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel galt Bayer als klarer Favorit. Doch Fußball wäre nicht Fußball, wenn alles nach Plan laufen würde. Die Römer, allen voran Romelu Lukaku, setzten früh Akzente und zwangen Bayer zum Handeln. Trotz einer Vielzahl an Chancen in der ersten Halbzeit, musste Leverkusen durch einen Elfmeter von Leandro Paredes mit einem 0:1 in die Pause gehen.

Der zweite Durchgang entwickelte sich zum Krimi. Paredes verwandelte einen weiteren Elfmeter, und plötzlich war die komfortable Führung aus dem Hinspiel dahin. Doch Bayer blieb unbeeindruckt und antwortete mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks. Eine kuriose Szene führte zum Anschlusstreffer: Eine Ecke von Grimaldo wurde vom unglücklichen Gianluca Mancini ins eigene Netz gelenkt. Der Ausgleich in der Nachspielzeit war dann das Sahnehäubchen: Josip Stanisic traf nach Vorlage von Granit Xhaka und ließ die BayArena erbeben.

Nach dem Schlusspfiff war die Freude unermesslich. Granit Xhaka dankte den Fans für ihren unermüdlichen Support, während Last-Minute-Held Stanisic den Moment als "unbeschreiblich" bezeichnete. Trainer Xabi Alonso zeigte sich stolz auf sein Team: „Ich habe in den Augen der Jungs gesehen, dass sie daran geglaubt haben, dieses Spiel noch zu drehen. Jetzt haben wir das große Ziel, die drei Titel zu gewinnen.“

Mit diesem Remis hat Bayer 04 einen neuen Europa-Rekord aufgestellt: 49 Pflichtspiele in Folge ohne Niederlage! Diese beeindruckende Serie brach den bisherigen Rekord von Benfica Lissabon aus der Saison 1963/64. "Last-Minute-Kusen" bleibt also weiterhin unbesiegbar und zieht mit voller Motivation ins Finale gegen Atalanta Bergamo ein.

Bevor es nach Dublin geht, steht noch ein weiteres Highlight auf dem Programm: Das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfL Bochum. Ein Ort, an dem Bayer in der letzten Saison die letzte Niederlage hinnehmen musste. Ein gutes Omen? Wir werden sehen! Danach wartet das Heimspiel gegen den FC Augsburg, wo die Werkself dann endlich die Meisterschale entgegennehmen wird.

Die Reise von Bayer Leverkusen in dieser Saison ist nichts weniger als außergewöhnlich. Mit einer Mischung aus Talent, Kampfgeist und ein bisschen Glück hat die Mannschaft Geschichte geschrieben. Dublin erwartet uns, und die Fans dürfen träumen – vom Triple und mehr.

Sonntag, 5. Mai 2024

Fünferpack am Main: Leverkusens Torparade lässt Frankfurt staunen

In einer Saison, die eher einem Marathon gleicht, hat Bayer 04 Leverkusen wieder einmal einen Sprint hingelegt, der selbst Usain Bolt neidisch machen würde. Unsere Jungs von der Werkself schickten Eintracht Frankfurt mit einem souveränen 5:1 nach Hause - oder besser gesagt, ließen sie zu Hause alt aussehen.

Ein sonniger Tag in Frankfurt, 58.000 Zuschauer und eine Spielstatistik, die mehr Glanz versprüht als die Frankfurter Skyline bei Nacht. Das ist der Stoff, aus dem Fußballträume sind, vor allem, wenn man am Ende als klarer Sieger vom Platz geht. Dabei begann alles so unspektakulär, wie man es von einer Stadt erwartet, die für ihre Banken und nicht für ihren Fußball bekannt ist. Doch schon nach 12 Minuten brachte Granit Xhaka das Stadion mit seinem Tor zum Schweigen - außer natürlich die 5.600 mitgereisten Bayer-Fans, deren Jubel wahrscheinlich bis nach Leverkusen zu hören war.

Der kurzzeitige Ausgleich durch Hugo Ekitiké in der 32. Minute hob die Stimmung zwar kurzzeitig, erinnerte aber nur daran, dass Frankfurt kein Ort für Sightseeing ist. Patrik Schick hatte prompt die richtige Antwort parat und köpfte den Ball noch vor der Pause zur erneuten Führung ins Tor. Die zweite Halbzeit? Ein wahres Feuerwerk unserer Werkself. Palacios verwandelte einen Elfmeter, Frimpong und Boniface schraubten das Ergebnis auf ein peinliches 5:1 für Frankfurt. Wenn man bedenkt, dass Frimpong und Boniface von der Bank kamen, ist das nicht ein Luxusproblem?

Xabi Alonso, unser Chef an der Seitenlinie, musste sich das Ganze wegen seiner Gelbsperre von der Tribüne aus ansehen. Hat ihm das gefallen? Nun, angesichts des Ergebnisses hat er seine Gelbe Karte wohl schon fast vergessen. Acht Veränderungen im Vergleich zum letzten UEFA-Europa-League-Spiel gegen AS Roma haben gezeigt, dass unser Kader nicht nur tief, sondern auch breit aufgestellt ist. Jeder will, jeder kann, und wenn er darf, zeigt er es auch.

Dieser Auswärtssieg lässt uns weiter von einer Saison ohne Niederlage träumen. Das anstehende Halbfinal-Rückspiel in der Europa League gegen den AS Rom und der nächste Bundesliga-Spieltag beim VfL Bochum sind die nächsten Stationen der Leverkusener Erfolgsgeschichte. Eintracht Frankfurt wird derweil den Schock verdauen müssen - nicht jeder Tag am Main ist sonnig, schon gar nicht, wenn die Werkself in der Stadt ist.

Bleiben wir also gespannt, wie die nächsten Kapitel unserer nicht enden wollenden Saga aussehen werden. Eines ist sicher: Es wird magisch, es wird legendär - es wird Bayer 04!

Freitag, 3. Mai 2024

Römisches Imperium erobert: Leverkusens Triumphzug im Olimpico!

Der Duft der großen Fußballnächte war allgegenwärtig im Stadio Olimpico, als Bayer 04 Leverkusen auf die AS Rom traf. Was für eine Nacht, was für ein Spiel! Bayer hat nicht nur mit einem 2:0-Triumph seine Ambitionen auf das Finale in Dublin untermauert, sondern auch ein Stück Fußballgeschichte geschrieben.

Die Werkself zeigte von Beginn an eine reife, kontrollierte Leistung. Schon früh im Spiel übernahmen sie die Kontrolle, trotz des hohen Pressings der Römer. Während Rom seine erste große Chance durch Romelu Lukaku an die Latte setzte, machten es die Leverkusener besser: Florian Wirtz, der an diesem Abend nicht nur ein Tor erzielte, sondern auch einen neuen persönlichen Rekord in der UEFA Europa League aufstellte, brachte die Werkself in Führung.

Der wahre Höhepunkt des Spiels war jedoch der magische Moment von Robert Andrich. Fast ein Jahr nach seinem Mittelfußbruch im selben Stadion, erzielte er mit einem fulminanten Distanzschuss das 2:0. Ein Tor, so süß wie die Rache selbst, die Andrich an jenem Ort servierte, wo er einst so bittere Momente erlebte.

Xabi Alonso lobte nach dem Spiel die disziplinierte und erwachsene Leistung seines Teams. Der Spanier betonte die Wichtigkeit der Defensive, die es Leverkusen ermöglichte, viele eigene Chancen zu kreieren. Auch Granit Xhaka, der bereits auf das Rückspiel in Leverkusen blickte, unterstrich die Bedeutung der beiden erzielten Tore für die kommende Begegnung.

Die Presse war voll des Lobes: Wirtz und Andrich wurden als die Protagonisten auf Leverkusens Weg ins Finale gefeiert. Die "Rheinische Post" und "Bild" sprachen sogar davon, dass Leverkusen das Tor zum Finale weit aufgestoßen habe.

Ein Ausblick in die nahe Zukunft zeigt, dass die Werkself keine Zeit hat, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Bereits am kommenden Sonntag wartet Eintracht Frankfurt in der Bundesliga, bevor das entscheidende Rückspiel gegen Rom ansteht. Aber mit der gezeigten Leistung und der Rückkehr nach Leverkusen für das Rückspiel dürften die Fans zuversichtlich sein, dass ihre Mannschaft den Traum von Dublin weiterleben lässt.

In der kommenden Woche wird sich zeigen, ob Leverkusen den Schwung nutzen und die Hoffnungen von ganz schwarz-rot erfüllen kann. Doch eins ist sicher: Der Geist von Rom wird in den Köpfen der Spieler und Fans weiterleben – als süße Erinnerung an eine Nacht, in der Bayer 04 nicht nur ein Fußballspiel gewonnen, sondern auch ein Stück weit wieder Geschichte geschrieben hat.

Sonntag, 28. April 2024

"Nicht jetzt, Schatz, es ist Nachspielzeit!" – Bayer Leverkusen und die Kunst der Last-Minute-Tore

 Am 31. Spieltag der Bundesliga zeigte Bayer 04 Leverkusen einmal mehr, dass das Spiel erst vorbei ist, wenn der Schiedsrichter pfeift – und nicht eine Sekunde früher. In einem nervenaufreibenden Match gegen den VfB Stuttgart, das viele Herzen in der BayArena höherschlagen ließ, sicherte sich die Werkself dank Robert Andrichs Tor in der allerletzten Spielsekunde ein 2:2-Unentschieden.

Die Partie begann mit einer mutigen Umstellung der Startelf durch Cheftrainer Xabi Alonso, der vier neue Spieler brachte, darunter Odilon Kossounou für Piero Hincapie und Exequiel Palacios für den gelbgesperrten Granit Xhaka. Diese frischen Kräfte sollten helfen, das hohe Anlaufen und den Offensivdruck zu intensivieren – eine Strategie, die Leverkusen in den Anfangsminuten klar dominierte. Trotz einiger glänzender Chancen durch Alejandro Grimaldo und Patrik Schick wollte der Ball jedoch nicht ins Netz.

Nach der Halbzeitpause schienen die Gäste aus Stuttgart besser ins Spiel zu kommen und erzielten durch Chris Führich und Deniz Undav schnell ein 2:0. Doch die Werkself ließ sich nicht unterkriegen. Angeführt von einem unermüdlichen Amine Adli und der kreativen Unterstützung von Grimaldo startete Leverkusen eine beeindruckende Aufholjagd. Adli's Anschlusstreffer brachte nicht nur das Team, sondern auch die Fans zurück ins Spiel.

Die letzten Minuten in der BayArena waren nichts für schwache Nerven. Leverkusen drückte, Stuttgart verteidigte mit allem, was sie hatten, und dann kam der Moment des Robert Andrich: Ein Freistoß in der siebten Minute der Nachspielzeit landete vor seinen Füßen, und mit einem präzisen Schuss rettete er nicht nur einen Punkt, sondern auch die unglaubliche Serie von 46 wettbewerbsübergreifend ungeschlagenen Spielen.

Dieser dramatische Abend unterstreicht einmal mehr, warum man nie vor dem Abpfiff gehen sollte, wenn Bayer 04 spielt. Die Fähigkeit, Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden, hat nicht nur spektakuläre Momente geliefert, sondern auch eine neue Bundesliga-Bestmarke gesetzt: neun Punkte in dieser Saison durch Tore nach der 90. Minute.

Blick voraus: Das Team reist nun nach Rom, um im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Europa League anzutreten, bevor es in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt weitergeht. Trainer Xabi Alonso wird dort wegen einer Sperre fehlen, aber wenn eines sicher ist, dann das: seine Spieler wissen, wie man bis zum letzten Moment kämpft.

Die Werkself hat wieder einmal bewiesen, dass im Fußball alles möglich ist – besonders in der Nachspielzeit. Oder wie der Volksmund sagt: "Nicht jetzt, Schatz, es ist Nachspielzeit!" – zumindest, wenn Bayer Leverkusen spielt.

Sonntag, 21. April 2024

Und immer noch ungeschlagen

Es war ein Match, das beinahe in die Fußballgeschichtsbücher als die erste Saisonniederlage von Bayer 04 eingegangen wäre, hätte Josip Stanisic nicht in der 98. Minute entschieden, dass er etwas dagegen hat. Am 30. Spieltag der Bundesliga trennten sich Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen 1:1, und die Werkself zeigt einmal mehr, dass sie das Dramatische offenbar abonniert hat.

Die Partie im Signal Iduna Park war lange Zeit ein Schachspiel ohne Königsangriff, bei dem beide Teams vorsichtig ihre Figuren verschoben. Die erste Halbzeit war ein Geduldsspiel, das vorrangig zwischen den Strafräumen stattfand. Die Zuschauer sahen viele Pässe, einige Unterbrechungen und wenig zwingende Torchancen. Für Bayer stand viel auf dem Spiel: Die beeindruckende Serie von 45 ungeschlagenen Spielen drohte zu reißen.

Dortmund, frisch gestärkt vom 4:2-Triumph gegen Atletico Madrid, schien Kraftreserven für die entscheidenden Momente zu sparen. Und dann kam die 82. Minute: Niclas Füllkrug, Dortmunds zuverlässige Lebensversicherung vor dem Tor, traf zum 1:0. Ein Schockmoment für die Leverkusener, die bis dahin das Spielgeschehen dominiert hatten, ohne jedoch Kapital daraus schlagen zu können.

Aber wenn es eine Konstante in dieser Saison bei Bayer 04 gibt, dann ist es die Kunst der späten Tore. Als die meisten schon mit einer Niederlage der Gäste rechneten, bewies Leverkusen Resilienz. In der achten Minute der Nachspielzeit schlug Florian Wirtz eine Ecke genau auf den Kopf von Stanisic, der den Ausgleich erzielte und die ungeschlagen Serie rettete. Der Moment, in dem der Ball das Netz traf, könnte man fast als filmreif beschreiben – wenn es nicht schon so viele ähnliche Szenen in dieser Saison gegeben hätte!

Der Ausblick bleibt spannend: Das nächste Spiel führt Bayer 04 zu einem Topspiel in die heimische BayArena, wo am kommenden Samstag der VfB Stuttgart wartet. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft von Xabi Alonso ihren Fans etwas weniger Nervenkitzel bietet – oder vielleicht auch nicht, denn genau diese Dramatik macht die Spiele von Bayer 04 in dieser Saison so unwiderstehlich.

Eins ist sicher: Die Fans der Werkself müssen auch weiterhin mit allem rechnen – nur nicht mit Langeweile.

Freitag, 19. April 2024

Der Wahnsinn geht weiter

Der gestrige Abend im London Stadium war nichts für schwache Nerven – eine Achterbahnfahrt, die sich gewaschen hat! Bayer 04 Leverkusen zeigte einmal mehr, warum man sie nie abschreiben sollte, selbst wenn es mal nicht rund läuft. Trotz eines frühen Schocks durch Michail Antonios Kopfballtor in der 13. Minute, hielt die Werkself das Steuer fest in der Hand, oder zumindest fest genug, um nicht von Bord zu gehen.

Im Hinspiel hatte Leverkusen bereits mit einem soliden 2:0 vorgelegt, sodass selbst ein 1:1 in der Fremde ausreichte, um das Halbfinalticket in der Europa League zu buchen. Aber einfach machen sie es einem ja nie. Das erste Tor für West Ham brachte kurzzeitig Sorgenfalten auf die Stirnen der Leverkusener Fans. Werden die Hammers das Spiel drehen? Wird das der Beginn eines bitteren Abends? Nicht mit Bayer 04!

Die erste Halbzeit schien ein Spiegelbild vieler Saisonszenarien zu sein: Leverkusen ließ sich zunächst vom Druck und der Dynamik der Hammers einschüchtern, doch wie so oft, zeigte die Mannschaft Charakter. Mit jeder vergehenden Minute im zweiten Durchgang wuchs die Sicherheit, und die Einwechslungen von Victor Boniface und Jeremie Frimpong erwiesen sich als goldrichtig. Frimpong, die flinke Flügelzange, brachte frischen Wind und eine Portion Unberechenbarkeit mit auf den Platz.

Es war ein nervenaufreibendes Hin und Her ohne Tore bis zur 89. Minute – dann der große Auftritt von Frimpong. Mit einem Distanzschuss, der durch einen Gegenspieler abgefälscht wurde, fand er endlich den Weg ins Netz. Das 1:1! Ein Tor, das nicht nur die West Ham-Fans verstummen ließ, sondern auch die Leverkusener in ekstatische Jubelstürme versetzte.

Das Ergebnis? Ein weiterer glorreicher Eintrag in die Geschichtsbücher von Bayer 04 Leverkusen: 44 Spiele in Folge ungeschlagen, ein neuer Rekord in den Top-5-Ligen Europas. Und während die Werkself ihren Marsch durch Europa fortsetzt, können wir uns zurücklehnen und sagen: "Das war mal wieder typisch Bayer – nie langweilig, immer dramatisch."

Und nun? Die Werkself blickt nach vorne, denn das nächste große Duell wartet schon in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund. Aber eines ist sicher: Nach einem solchen Abend in London ist klar, dass diese Mannschaft bereit ist, jedes noch so hohe Hindernis zu überwinden.

Montag, 15. April 2024

Niemalsmeister war gestern - Bayer 04 erklimmt den Bundesliga-Olymp!

Was für ein historischer Abend in Leverkusen! Am 29. Bundesliga-Spieltag schrieb Bayer 04 Geschichte, indem der Verein mit einem beeindruckenden 5:0-Sieg gegen Werder Bremen den ersten Deutschen Meistertitel sicherte. Ein Ergebnis, das nicht nur die Fans in Ekstase versetzte, sondern auch bewies, dass Träume im Fußball tatsächlich wahr werden können.

Von Anfang an zeigte die Werkself eine Leistung, die der eines wahren Meisters würdig ist. Victor Boniface brachte das Team in der 25. Minute per Elfmeter in Führung, gefolgt von einem Fernschusstreffer von Granit Xhaka in der 61. Minute. Doch der wahre Star des Abends war Florian Wirtz, der mit seinem Hattrick in der zweiten Halbzeit das Schicksal des Spiels besiegelte und die BayArena in ein Meer aus roten und schwarzen Fahnen verwandelte.

Die Entscheidung fiel an einem Abend, an dem Cheftrainer Xabi Alonso mit sieben Änderungen in der Startaufstellung überraschte, was die taktische Tiefe und das Vertrauen in seinen Kader unterstreicht. Die Fans und Spieler vereinten sich in einer noch nie dagewesenen Feierstimmung, die bald von der Bismarckstraße bis in jede Ecke von Leverkusen zu spüren war.

Dieser Titel ist nicht nur ein Triumph auf dem Papier; er ist eine Befreiung von dem langjährigen Spitznamen "Vizekusen", der den Verein seit Jahrzehnten begleitet hat. Es ist ein Sieg, der die harte Arbeit, das Engagement und die Leidenschaft widerspiegelt, die jeder einzelne im Klub in diese Saison gesteckt hat. Bayer 04 hat sich mit diesem Meistertitel endgültig in die Annalen der Bundesliga-Geschichte eingraviert.

Zudem hat die Mannschaft eine beeindruckende Serie von 43 ungeschlagenen Spielen fortgesetzt, was ihre Dominanz in dieser Saison unterstreicht. Dieser Erfolg geht weit über das übliche Kalkül hinaus; er spricht für eine außergewöhnliche Vereinigung von Talent, Strategie und Herzensangelegenheit.

Die Reaktionen zum Sieg waren erwartungsgemäß emotional und überschwänglich. Von der Vereinsführung bis zu den Fans auf den Straßen spürte man eine tiefe Dankbarkeit und Freude über diesen historischen Moment. Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein symbolischer Moment, der die Gemeinschaft stärkt und das gemeinsame Streben nach Exzellenz demonstriert.

Während die Stadt noch in den Feierlichkeiten des Titelgewinns schwelgt, bleibt der Blick des Teams fokussiert. Bayer 04 steht nicht nur vor weiteren Herausforderungen in der UEFA Europa League, sondern auch vor der Aufgabe, diesen Erfolg in der nächsten Saison zu wiederholen und möglicherweise sogar auf der europäischen Bühne zu triumphieren.

Dieser Titelgewinn mag für viele wie ein Märchen klingen, doch für Bayer 04 Leverkusen und seine Anhänger ist es eine hart erarbeitete Realität geworden. Ein Traum, der durch Beharrlichkeit, Glaube und unerschütterliche Unterstützung verwirklicht wurde. Auf diese Weise hat Leverkusen nicht nur eine Trophäe gewonnen, sondern auch ein unvergessliches Kapitel in seiner Klubgeschichte geschrieben.

Freitag, 12. April 2024

Hofmanns Magie und Bonifaces Kopfnuss

Es war wieder einer dieser Abende, an denen das Herz der Bayer-Fans bis zur letzten Minute höherschlug. Im packenden Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League zeigte Bayer 04 Leverkusen eine beeindruckende Leistung gegen West Ham United und sicherte sich durch späte Tore einen 2:0-Sieg.

Die BayArena war an diesem Abend nicht nur ausverkauft, sondern auch erfüllt von einer spannungsgeladenen Atmosphäre, die jedem Thriller würdig wäre. Die erste Halbzeit dominierte Bayer, doch trotz überwältigender Chancen und einem Ballbesitz von mehr als 80% wollte der Ball einfach nicht ins Netz. West Ham, das stark defensiv ausgerichtet war, konnte sich glücklich schätzen, ohne Gegentreffer in die Halbzeitpause zu gehen.

Xabi Alonso, Leverkusens Taktikfuchs, bewies jedoch einmal mehr sein goldenes Händchen bei Spielerwechseln. Als viele Fans schon mit einem unentschiedenen Ausgang rechneten, brachte er frisches Blut auf den Platz. Jonas Hofmann und Victor Boniface, die beide erst in der 76. Minute eingewechselt wurden, sollten das Spiel innerhalb der letzten zehn Minuten entscheiden.

Hofmanns Tor in der 83. Minute war ein wahres Kunststück. Nach einer Ecke und einem zunächst geblockten Schuss, zog er volley ab und traf das Netz mit einer Präzision, die jeden Torwart ins Schwitzen bringen würde. Das Stadion explodierte in Jubel, als wäre das entscheidende Tor in einem Weltmeisterschaftsfinale gefallen.

Doch damit nicht genug, denn die Geschichte hatte ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. In der ersten Minute der Nachspielzeit köpfte Boniface nach einer Flanke von Hofmann den Ball ins Tor und besiegelte damit den 2:0-Endstand. Dieser Kopfball, der mehr einer entschlossenen Kopfnuss glich, zeigte nicht nur Bonifaces physische Präsenz, sondern auch seinen unbändigen Willen, das Spiel zu gewinnen.

Dieser Sieg ist nicht nur ein Triumph in Zahlen, sondern auch ein psychologischer Vorteil für das Rückspiel in London. Leverkusen hat gezeigt, dass es in der Lage ist, Geduld und Ausdauer mit einem explosiven Finale zu krönen. Die Fans können nun hoffen, dass dieser Schwung mit in die nächste Runde genommen wird und dass das Team von Xabi Alonso seinen europäischen Traum weiterlebt.

Sonntag, 7. April 2024

Aus 3 mach 1

Aus drei notwendigen Siegen machen wir einen notwendigen Sieg. Nach unseren drei Punkten bei Union und der Bayern Niederlage in Heidenheim brauchen wir noch einen Sieg zur Meisterschaft. Aber der Reihe nach.

Die Fußballwelt blickt staunend auf Leverkusen, wo die Werkself offenbar beschlossen hat, die Bundesliga in eine One-Man-Show umzuschreiben – oder sollte man sagen, in eine One-Team-Show? Nach einem triumphalen 1:0-Sieg bei Union Berlin und einer schadenfreudigen Niederlage der Bayern in Heidenheim, hat Bayer 04 die Tabellenspitze nicht nur erklommen, sondern thront nun 16 Punkte über dem Rest. Ja, richtig gelesen: 16 Punkte!

Während die Bayern irgendwo in Heidenheim ihre Wunden lecken, könnte Leverkusen am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen Geschichte schreiben. Ein Sieg und die schwarz-roten könnten sich den Meistertitel unter den Nagel reißen.

Xabi Alonso, der spanische Strategiemeister, hat gegen Union Berlin ordentlich durchgemischt und sechs frische Kräfte ins Rennen geschickt. Das Ergebnis? Ein Spiel, das Leverkusen dominierte, auch wenn das Tor erst in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter fiel. Ein klassischer Fall von „spät kommt, aber nicht zu spät“. Union Berlin, die sonst so robuste Festung, konnte der geduldigen Spielweise der Leverkusener nur wenig entgegensetzen.

Nach der Pause behielt Bayer die Oberhand, auch wenn der zweite Treffer ausblieb. Aber warum unnötig Kräfte vergeuden, wenn die Führung sicher in der Tasche ist und der Gegner einen Mann weniger hat? Ein bisschen wie Katz und Maus, nur dass die Maus in diesem Fall recht groß und in rot-weiß gekleidet ist.

Die nächste Herausforderung wartet bereits mit dem Europa-League-Duell gegen West Ham United.  Alonso und seine Mannschaft wissen, dass es keinen Raum für Überheblichkeit gibt.

Mittwoch, 3. April 2024

Vier Tore zum Glück: Leverkusens Pokalparty lässt Düsseldorf verstummen!

In einer Nacht, die wohl in die Annalen der BayArena eingehen wird, hat Bayer 04 Leverkusen im Halbfinale des DFB-Pokals ein Feuerwerk abgebrannt und Fortuna Düsseldorf mit 4:0 vom Platz gefegt. Ein Ergebnis, das nicht nur die Fans in Ekstase versetzte, sondern auch ein klares Statement im deutschen Fußball setzte: Die Werkself ist hungrig auf Silberware!

Vom Anpfiff weg dominierte Leverkusen das Geschehen und ließ keinen Zweifel daran, wer das Spielfeld als Sieger verlassen würde. Jeremie Frimpong, der blitzschnelle Außenverteidiger, zündete den Turbo und brachte die Werkself in der 8. Minute in Führung. Sein Tor war der Startschuss für eine bemerkenswerte erste Halbzeit, in der Amine Adli und Florian Wirtz das Ergebnis auf 3:0 hochschraubten. Adlis Tor in der 20. Minute und Wirtz' Kunstschuss in der 36. Minute zeigten eine Mannschaft in Bestform, deren Spielfreude und Effizienz beeindruckten.

Das Highlight des Spiels lieferte jedoch Wirtz mit einem Elfmeter in der 60. Minute, der den 4:0 Endstand besiegelte und die Fans in der BayArena zum Träumen brachte. Die Leverkusener, unter der Ägide von Cheftrainer Xabi Alonso, präsentierten sich als eine Einheit, die mit jeder Faser ihres Spiels nach Erfolg strebte.

In diesem Spiel gab es nicht nur Tore zu feiern, sondern auch bemerkenswerte personelle Entscheidungen. Josip Stanisic in der Abwehr und Amine Adli in der Offensive zeigten, dass Alonsos taktische Anpassungen Früchte trugen. Dazu kam das Comeback von Victor Boniface, der nach langer Verletzungspause wieder auf dem Platz stand und fast ein Tor erzielte.

Dieser triumphale Sieg gegen Düsseldorf ist mehr als nur ein Schritt ins Pokalfinale. Er ist ein Zeichen der Stärke, ein Beweis für die taktische Reife und die Tiefe des Kaders, die Bayer 04 Leverkusen in dieser Saison auszeichnet. Mit einer solchen Leistung im Rücken und dem Traum vom Pokalsieg vor Augen steuert die Werkself mit Vollgas auf das Finale in Berlin zu. Dort wartet am 25. Mai der 1. FC Kaiserslautern, gegen den Leverkusen beweisen will, dass dieser Pokaltraum Wirklichkeit werden kann.

Jetzt heißt es, den Fokus zu behalten und die Form zu konservieren, denn der Terminkalender ist eng gestrickt. Als nächstes steht das Ligaspiel gegen Union Berlin an, gefolgt vom Europa-League-Viertelfinale gegen West Ham United. In diesen entscheidenden Wochen zeigt sich, ob die Werkself die Kraft und Entschlossenheit besitzt, um ihre Ziele zu erreichen. Doch nach einer Nacht wie dieser scheint alles möglich zu sein. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Sonntag, 31. März 2024

Späte Tore, großer Jubel: Bayer 04 hält die Serie am Leben!

In einem nervenaufreibenden Spiel hat Bayer 04 Leverkusen einmal mehr seine Unbesiegbarkeit unter Beweis gestellt. Im 39. Pflichtspiel der Saison blieb die Werkself gegen die TSG Hoffenheim standhaft und drehte einen Rückstand in einen 2:1-Sieg um. Ein Spiel, das die Fans in Atem hielt und erst in den letzten Minuten entschieden wurde.

Die Partie begann mit einem Paukenschlag, als Beier die Gäste in Führung brachte. Doch Leverkusen, das unter Xabi Alonso eine beeindruckende Form zeigt, bewahrte Ruhe und Fokus. Alonso, der kürzlich seine Zukunft bei der Werkself klargestellt hatte, sorgte für frischen Wind in der Startelf, indem er Tapsoba, Andrich und Hofmann brachte.

Trotz dominanter Phasen und beherrschtem Ballbesitz fand Leverkusen lange Zeit keine Antwort auf Hoffenheims dichtes Defensivnetz. Erst in der Schlussphase zeigte sich die wahre Stärke der Mannschaft. Mit einem Volley von Andrich und einem Last-Minute-Tor von Schick verwandelte sich die BayArena in ein Tollhaus der Freude und Erleichterung.

Dieser Sieg ist mehr als nur drei Punkte für Bayer 04; er ist ein Testament des Willens und der Hartnäckigkeit, die die Mannschaft diese Saison an den Tag legt. Der Triumph gegen Hoffenheim symbolisiert den Geist von Leverkusen: Niemals aufgeben, immer kämpfen und an den Erfolg glauben bis zum letzten Pfiff.

Die bevorstehenden Spiele gegen Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal und Union Berlin in der Bundesliga werden weitere Tests für die ungeschlagene Mannschaft sein. Doch nach diesem dramatischen Sieg scheint es, als ob Bayer 04 für jede Herausforderung gewappnet ist.

Bayer 04 beweist, dass es nicht nur um die Siege geht, sondern auch um die Art und Weise, wie sie errungen werden. Der spektakuläre Abschluss gegen Hoffenheim wird in Erinnerung bleiben und ist ein Beweis dafür, dass bei Leverkusen die Hoffnung erst mit dem Schlusspfiff stirbt. In dieser Saison hat die Werkself gezeigt, dass sie ein Team ist, das bis zum Ende kämpft – und oft als Sieger vom Platz geht.

Sonntag, 17. März 2024

Big Points vor der Länderspielpause

In einem tollen Fußballspiel hat Bayer beim SC Freiburg mal wieder gezeigt, wie man es macht! Mit einem schweißtreibenden 3:2-Erfolg rauschte die Werkself vor der Länderspielpause durch den 26. Spieltag der Bundesliga und ließ die Herzen der Anhänger höherschlagen.

Stellen Sie sich vor: Das Spiel war gerade mal angepfiffen, da zappelte der Ball auch schon im Netz. Florian Wirtz, unser Fußball-Zauberer, schnappte sich den Ball und drosch ihn mit einem Schlenzer ins lange Eck – zack, 1:0! Doch die Freiburger, sichtlich unbeeindruckt von unserem Blitzstart, schlugen prompt zurück und es stand 1:1. Ach, diese Achterbahnfahrt der Gefühle!

Aber wir sind ja nicht umsonst der Tabellenführer! Adam Hlozek, der Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort, brachte uns wieder in Führung. Und nach der Halbzeitpause legte Patrik Schick nach, mit einem Schuss, der so präzise war, dass er wohl beide Innenpfosten zum Klingen brachte, bevor der Ball den Weg ins Tor fand. 3:1.

Natürlich, es wäre kein echtes Bayer-Spiel ohne ein wenig Drama zum Schluss. Freiburgs Keitel machte es nochmal spannend, aber unsere Jungs haben die Nerven behalten. Und so blieben wir auch im 38. Pflichtspiel dieser Saison ungeschlagen – wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Jetzt geht es in die Länderspielpause, aber danach warten wir schon gespannt auf das nächste Match gegen die TSG Hoffenheim. Eines ist sicher: Unsere Werkself zeigt Herz, Kampfgeist und diesen unwiderstehlichen Willen zum Sieg. Also, lasst uns die Tabellenführung feiern. Niemalsmeister? Von wegen, wir sind auf dem besten Weg, Geschichte zu schreiben!

Freitag, 15. März 2024

Wahnsinn

In einer Nacht, die in die Annalen von Bayer 04 eingehen wird, bewies die Werkself einmal mehr, dass Fußball die Kunst des Unmöglichen ist und Dramen schreibt, die selbst der beste Drehbuchautor nicht besser hätte inszenieren können. Am Rande des Ausscheidens gegen Qarabag Agdam zeigte die Mannschaft eine Resilienz, die Fans und Kritiker gleichermaßen sprachlos machte.

Die BayArena war am Donnerstagabend nicht einfach nur ein Fußballstadion; sie verwandelte sich in eine brodelnde Arena des Willens und der Hoffnung, wo die Werkself nach einem 0:2-Rückstand ein episches 3:2-Comeback feierte. Die Energie im Stadion war greifbar, als Jeremie Frimpong und der magische Patrik Schick die schwarz-roten Herzen wieder zum Schlagen brachten.

Alonso's Entscheidung, die Startelf radikal zu ändern, schien zunächst ein riskantes Manöver. Doch trotz des personellen Umbruchs dominierte Bayer das Spielgeschehen – ein Beweis für die taktische Finesse und den tiefen Kader des Teams. Als jedoch Qarabag überraschend in Führung ging und später sogar das 2:0 erzielte, breitete sich eine stille Resignation aus. Doch in Leverkusen glaubt man niemals an ein Ende, bevor der Schlusspfiff ertönt.

Die Rote Karte gegen Qarabags Cafarquliyev und Frimpongs Anschlusstreffer waren der Funke, der das Feuer entfachte. Die BayArena wurde zur Bühne eines Glaubensaktes, angeführt von den frenetischen Fans, die jede Sekunde auskosteten. Als Schick in der Nachspielzeit gleich zweimal traf, entlud sich die gesammelte Anspannung in ekstatischen Jubelstürmen.

Patrik Schick, der Held des Abends, hat sich mit seinem Doppelpack unsterblich gemacht. Seine Tore waren mehr als nur statistische Notizen; sie waren ein Statement der Hoffnung und des unbeugsamen Willens. Mit nun fünf Toren in den letzten vier Europa League-Partien unterstreicht er seine Bedeutung für das Team.

Die Werkself schreibt weiterhin an ihrer eigenen Legende, getrieben von einem unbändigen Geist, der sich durch solche magischen Nächte wie gegen Qarabag manifestiert. Der Einzug ins Viertelfinale ist mehr als nur ein sportlicher Erfolg; er ist ein Symbol für die Philosophie von Bayer 04: Niemals aufgeben, immer an sich glauben.

In den kommenden Wochen, mit dem Spiel gegen Freiburg und dem Heimduell gegen Hoffenheim, hat die Werkself die Chance, ihre beeindruckende Serie fortzusetzen. Aber diese Nacht gegen Qarabag wird als Moment purer Fußballmagie in Erinnerung bleiben, ein Beweis dafür, dass in der Welt des Fußballs Wunder nie aufhören.

Montag, 11. März 2024

Bayer zeigt Größe im Geduldsspiel gegen Wolfsburg

In einer Saison, die sich liest wie das Drehbuch eines Blockbusters, setzt Bayer weiterhin Maßstäbe. Vom Anpfiff weg übernahm die Werkself das Kommando, ließ den Ball mit der Eleganz eines Tanzensembles über den Rasen gleiten, während die Wolfsburger sich in ihre defensive Schale zurückzogen.

Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison: Leverkusen dominierte, spielte mit Geduld und Präzision. Selbst als Wolfsburg nach einer Gelb-Roten Karte dezimiert war, behielt Bayer die Ruhe und kontrollierte das Spiel. Die Führung für die Werkself kam schließlich durch Nathan Tella, der sich in der 37. Minute in die Torschützenliste eintrug und damit bewies, dass man ihn in der Luft nicht unterschätzen sollte. Tella, normalerweise nicht als Kopfballungeheuer bekannt, zeigte, dass Größe im Fußball nicht alles ist – zumindest, wenn man so hoch springen kann wie er. Die Krönung kam in der 86. Minute, als Florian Wirtz nach einer Vorlage von Exequiel Palacios das 2:0 erzielte und den Sack zumachte.

Xabi Alonso lobte nach dem Spiel die "erwachsene Performance" seines Teams. Der Trainer unterstrich die Bedeutung von Geduld und strategischem Spiel, insbesondere nach der Roten Karte für Wolfsburg. Granit Xhaka und Torschütze Tella hoben ebenfalls die Bedeutung von Teamarbeit und Geduld hervor, Eigenschaften, die an diesem Tag den Unterschied ausmachten.

In der Presseschau wurde die Dominanz der Werkself betont. Mit einer beeindruckenden Statistik von 19 Torschüssen gegenüber nur zwei der Wölfe und einem Ballbesitzanteil von 76 Prozent zeigte Bayer Leverkusen, dass sie nicht nur auf dem Papier führend sind. Xhaka, die "Pass-Maschine", und Grimaldo, der "Assist-König", unterstreichen die individuelle Klasse, die in diesem Team steckt.

Die statistischen Highlights sprechen Bände: Mit 67 Punkten aus 25 Spielen erlebt Bayer 04 seine zweitbeste Bundesliga-Saison überhaupt. Nur Bayern München hatte unter Pep Guardiola eine noch bessere Bilanz nach 25 Spielen.

Mit Blick auf die Zukunft wartet das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League gegen Qarabag Agdam und das Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg. Bevor es in die Länderspielpause geht, wird die Werkself sicherlich alles daransetzen, ihre Erfolgsserie fortzusetzen und vielleicht sogar neue Rekorde aufzustellen.

In Leverkusen wächst die Zuversicht, dass diese Saison eine für die Geschichtsbücher sein könnte. Die Werkself beweist, dass mit Geduld, Strategie und Teamgeist große Ziele erreicht werden können. Bleibt nur zu sagen: "Weiter so, Bayer! Der Rekord wartet."

Freitag, 8. März 2024

Aufgeben kennen wir nicht mehr

In einem Spiel, das sich anfühlte, wie eine Achterbahnfahrt, hat Bayer einmal mehr bewiesen, dass Aufgeben für sie ein Fremdwort ist. Im fernen Baku gegen Qarabag Agdam schien das Schicksal der Werkself zunächst besiegelt – mit einem 0:2-Rückstand zur Halbzeit drohte die erste Pflichtspiel-Niederlage nach 34 ungeschlagenen Spielen. Doch in einem spannenden Wendepunkt zeigte die Mannschaft von Xabi Alonso eine bemerkenswerte Comeback-Qualität und erkämpfte sich ein 2:2-Unentschieden.

Die erste Halbzeit verlief nicht nach Plan für die Werkself. Mit acht frischen Kräften im Vergleich zum 2:0-Derbysieg in Köln, hatte Bayer sichtlich Mühe, ins Spiel zu finden. Die Gastgeber aus Aserbaidschan nutzten ihre Chancen konsequent: Benzia brachte Qarabag in der 26. Minute in Führung, gefolgt von Juninho, der kurz vor der Halbzeitpause den Vorsprung auf 2:0 ausbaute.

Aber wie wir alle wissen, ist eine Halbzeit in Fußball manchmal eine Ewigkeit. Mit dem Einwechseln von Jeremie Frimpong, Granit Xhaka, Florian Wirtz und Patrik Schick gelang es der Werkself, das Blatt zu wenden. Florian Wirtz, bekannt für seine technische Raffinesse, fand in der 70. Minute mit einem lupenreinen Lupfer das Tor, und Patrik Schick sorgte in der Nachspielzeit mit einem gekonnten Kopfball für den Ausgleich. Ein Beweis dafür, dass die Leverkusener auch unter Druck einen kühlen Kopf bewahren können.

Besonders erwähnenswert war die Geste der Werkself-Spieler nach dem Spiel, die ihre Trikots den mitgereisten Fans schenkten. Dies war eine Anerkennung für die Unterstützung und die Strapazen, die die Fans auf sich genommen hatten, um beim weitesten Auswärtsspiel der Klubgeschichte dabei zu sein.

Statistisch gesehen bleibt Bayer 04 Leverkusen in der Europa League weiterhin ungeschlagen und zeigt eine beeindruckende Bilanz. Mit diesem Unentschieden setzt die Werkself ihre Serie fort und blickt optimistisch auf die kommenden Spiele, darunter das Rückspiel gegen Qarabag in Leverkusen.

In der Zwischenzeit richtet sich der Fokus auf die Bundesliga, wo am Sonntag ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ansteht. Es folgt das entscheidende Rückspiel in der Europa League, das Bayer 04 die Gelegenheit bietet, ihren Kampfgeist und ihre Ambitionen erneut unter Beweis zu stellen.

Leverkusen hat einmal mehr gezeigt, dass sie nicht nur ein Team mit Talent, sondern auch mit großer Moral sind. Die Werkself hat sich in Aserbaidschan nicht nur einen Punkt, sondern auch weiteren Respekt und Anerkennung im europäischen Fußball verdient.

Sonntag, 3. März 2024

Derbysiege tuen immer gut

In einem Derby, das mehr Brisanz bot als eine durchschnittliche Episode von "Game of Thrones", hat Bayer 04 am 24. Spieltag der Bundesliga eindrucksvoll bewiesen, dass sie auf dem besten Weg sind, aus dem Schatten des ewigen Zweiten zu treten. Mit einem souveränen 2:0-Auswärtssieg gegen den 1. FC Köln hält die Werkself die Meisterschaftsträume am Leben und setzt ihre beeindruckende Serie von nunmehr 34 ungeschlagenen Pflichtspielen fort. Die Tore von Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo waren die Kirschen auf dem Leverkusener Erfolgskuchen, während die Kölner Jan Thielmann wohl eher als sauren Apfel verbuchen müssen, nachdem er bereits in der 13. Minute die Rote Karte sah.

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass Cheftrainer Xabi Alonso das Derby ernst nahm. Mit drei frischen Kräften in der Startelf – Josip Stanisic, Piero Hincapie und Patrik Schick – setzte er ein klares Signal: Hier kommt eine Mannschaft, die gewinnen will. Und so startete Bayer 04 auch ins Spiel. Angefeuert von 5.000 mitgereisten Fans, dominierten sie von Beginn an das Geschehen, auch wenn der finale Pass zunächst auf sich warten ließ.

Der Platzverweis gegen Thielmann schien Kölns Schicksal bereits früh zu besiegeln, doch die Domstädter gaben sich nicht geschlagen und verteidigten mit Mann und Maus. Trotzdem fand Leverkusen Wege, die Kölner Abwehr zu durchbrechen, und belohnte sich mit zwei wunderschön herausgespielten Toren.

Während Köln nun schweren Herzens den Blick auf den Abstiegskampf richten muss, kann Bayer 04 den Champagner schon kaltstellen. Zehn Punkte Vorsprung auf den FC Bayern München bei noch zehn ausstehenden Spielen – das riecht stark nach einer Meisterschaftsparty, die in Leverkusen wohl schon seit Jahrzehnten überfällig ist.

Aber bevor die Korken knallen, steht erst einmal das Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Europa League gegen Qarabag Agdam an. Eine Reise nach Baku, die Bayer 04 als nächsten Schritt auf dem Weg zu nationalen und internationalen Ehren sieht. Und wer weiß, vielleicht ist dieser Sieg in Köln der Funke, der eine historische Saison entfacht.

In Leverkusen träumt man groß, und nach diesem Derby-Sieg scheinen selbst die kühnsten Träume plötzlich greifbar. Doch wie es im Fußball so schön heißt: Am Ende wird abgerechnet. Bis dahin genießt man an der BayArena die Aussicht von ganz oben – mit einem breiten Grinsen und dem festen Glauben, dass dieser Traum Wirklichkeit werden könnte.

Samstag, 24. Februar 2024

Sieg für die Geschichtsbücher

Manchmal muss man das Spiel nicht dominieren, um Geschichte zu schreiben. Das hat unser Bayer 04 am 23. Bundesliga-Spieltag gegen Mainz 05 eindrucksvoll bewiesen. Nicht das beste Spiel, aber glücklich über drei Punkte – so könnte man die Partie knapp und treffend zusammenfassen.

Der Spielverlauf war ehrlich gesagt eine Berg- und Talfahrt der Emotionen. Von der ersten Minute an war klar: Dies wird kein Spaziergang. Ein frühes Tor von Granit Xhaka brachte uns in der 3. Minute in Führung, und wir dachten alle: "Das wird unser Tag!" Doch Mainz antwortete prompt, und die Stimmung in der BayArena schlug um.

Das Spiel war geprägt von hitzigen Zweikämpfen, einer Flut an gelben Karten und einem Platzverweis, der die Partie zusätzlich würzte. Ein besonderes Highlight war der zweite Treffer durch Robert Andrich, ein Fernschuss, der sich seinen Weg ins Netz bahnte – mehr Glück als Verstand, aber wer zählt schon die Körner?

Mit diesem Sieg bleiben wir nun in 33 Pflichtspielen ungeschlagen, ein Rekord im deutschen Profi-Fußball! Das ist nicht nur ein Sieg für die Mannschaft, sondern ein Triumph für jeden einzelnen Fan, der mit Herzblut dabei ist.

Trainer Xabi Alonso gab zu: "Es war nicht unser bestes Spiel." Aber er betonte auch die Bedeutung der drei Punkte. Die Spieler stimmten zu – es war ein Kampf, aber am Ende zählen die Punkte. Edmond Tapsoba brachte es auf den Punkt: "Wir sind wie eine Familie, jeder kämpft für jeden."

Und auch die Medien sind einig: Es war kein glänzender Auftritt unserer Werkself, aber erfolgreich. Der kicker nannte es einen "glanzlosen Arbeitssieg", während die FAZ von einer "Bestmarke mit Mühe" sprach. Die Rheinische Post und die WAZ hoben hervor, dass Mainz uns einiges abverlangt hat.

Granit Xhaka feierte sein erstes Pflichtspieltor für Bayer 04, während Andrich sein erstes Bundesligator in dieser Saison erzielte. Für Florian Wirtz war es das 100. Bundesligaspiel – ein weiterer Meilenstein in seiner noch jungen Karriere. Mit neun gelben Karten und einem Platzverweis war das Spiel alles andere als ruhig. Jetzt richten wir den Blick auf das kommende Derby beim 1. FC Köln. Ein neues Kapitel wartet, und wir sind bereit, es zu schreiben!

Wir haben zwar nicht brilliert, aber wir haben gekämpft und gewonnen. Auf zum nächsten Spiel – wir halten zusammen, egal was kommt!

Sonntag, 18. Februar 2024

Ungebremster Siegeszug

Mit ihrem jüngsten 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim 1846 demonstriert die Werkself erneut eindrucksvoll, warum sie als das Maß aller Dinge in der Bundesliga gilt. Diese Leistung ist nicht nur ein weiterer Sieg in ihrer beeindruckenden Serie, sondern ein klares Statement: Bayer 04 ist ein Titelanwärter, auch ohne bisherige Meisterschaft.

Die Begegnung gegen Heidenheim war mehr als ein einfaches Fußballspiel. Es war eine Schlacht der Strategien, in der Bayer 04's Dominanz über das Spielfeld und ihre Fähigkeit, entscheidende Momente zu nutzen, zum Vorschein kamen. Trainer Xabi Alonso hat eine Mannschaft geformt, die sowohl in Topspielen als auch gegen hartnäckige Gegner wie Heidenheim glänzt. Das Lob von Robert Andrich und Granit Xhaka unterstreicht die mentale Stärke und Geduld des Teams, auch in schwierigen Phasen die Oberhand zu behalten.

Jeremie Frimpong und Amine Adli haben sich als Schlüsselfiguren in diesem wichtigen Spiel erwiesen. Frimpongs entscheidender Treffer kurz vor der Halbzeit und Adlis geschmeidige Ballführung zum 2:0 unterstreichen ihre entscheidende Rolle im Spielgeschehen. Ihre Leistungen sind nicht nur ein Beweis für ihr individuelles Talent, sondern auch für Alonsos Fähigkeit, das Beste aus seinem Kader herauszuholen.

Mit ihrem 32. ungeschlagenen Pflichtspiel in Folge hat Bayer 04 einen beeindruckenden Rekord aufgestellt, der die Qualität und Beständigkeit des Teams unterstreicht. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie unter Druck bestehen und konsequent Leistung bringen kann, ein Zeichen echter Meisterschaft. Das bevorstehende Spiel gegen Mainz wird ein weiterer Test ihrer Stärke sein, und die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Werkself unter Flutlicht präsentieren wird.

Die beeindruckende Serie, taktische Reife und die Qualität einzelner Spieler macht die Werkself zu einem ernsthaften Konkurrenten für jeden Gegner in der Bundesliga. Während die Meisterschaft noch weit weg  liegt, ist eines klar: Bayer 04 ist auf dem besten Weg, sich wieder als eine der dominantesten Kräfte im deutschen Fußball zu etablieren.

Sonntag, 11. Februar 2024

Glanzleistung der Werkself bei Triumph über Bayern

Der 21. Spieltag der Bundesliga wird in den Geschichtsbüchern verewigt bleiben, besonders für die Fans der Werkself. Die Partie gegen Bayern München war mehr als nur ein Fußballspiel; es war eine Demonstration von Taktik, Teamgeist und unerschütterlicher Entschlossenheit. Unter Cheftrainer Xabi Alonso zeigte Leverkusen eine beispiellose Leistungsstärke.

Bereits in der 18. Minute zeichnete sich ab, dass es ein außergewöhnlicher Abend werden würde. Josip Stanisic, der sich gegen sein Stammteam durchsetzte, Alejandro Grimaldo mit einem fulminanten Schuss in der 50. Minute und Jeremie Frimpong mit einem Last-Minute-Treffer in der Nachspielzeit brachten die BayArena zum Beben. Diese Tore waren nicht nur Höhepunkte des Spiels, sondern auch Zeichen eines Teams, das mit Selbstvertrauen und Präzision agierte.

Die strategischen Wechsel von Xabi Alonso im Vergleich zum vorherigen Spiel im DFB-Pokal zahlten sich aus. Die taktische Finesse und die Entscheidung, Spieler wie Stanisic, Nathan Tella und Amine Adli von Anfang an spielen zu lassen, waren Schlüsselfaktoren für diesen Erfolg.

Die Werkself beherrschte das Spiel mit einer Mischung aus körperbetonter Defensive und schnellen, effektiven Kontern. Leverkusen ließ Bayern kaum Raum zur Entfaltung und nutzte jede Gelegenheit, um den Druck auf die Münchner Abwehr zu erhöhen. Diese Dominanz und die taktische Reife von Leverkusen zeigten sich besonders in der zweiten Halbzeit, als die Mannschaft weiterhin das Spielgeschehen bestimmte.

Dieser Sieg ist mehr als nur ein Triumph über den Rekordmeister; es ist ein Statement von Bayer 04 Leverkusen und ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie bereit sind, Geschichte zu schreiben. Mit nun 31 ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge steht die Werkself kurz davor, einen neuen Bundesliga-Rekord aufzustellen. Dieser Erfolg unterstreicht die sehenswerte Spielweise, den unglaublichen Mannschaftsgeist und die taktische Vielseitigkeit, die Xabi Alonso in diese Mannschaft gebracht hat.

Mittwoch, 7. Februar 2024

Das macht eine Spitzenmannschaft aus

Gestern Abend war die BayArena Schauplatz eines atemberaubenden Fußballspektakels. Das Viertelfinalspiel im DFB-Pokal zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem VfB Stuttgart bot alles, was das Fußballherz begehrt: Spannung bis zur letzten Minute, eine Achterbahn der Emotionen und ein Ende, das uns in Ekstase versetzte.

Die Partie begann mit einem frühen Schockmoment für die Gastgeber, als Waldemar Anton den VfB bereits in der 11. Minute in Führung brachte. Doch die Werkself ließ sich davon nicht unterkriegen und startete eine beeindruckende Aufholjagd. Obwohl eigene Großchancen zunächst ausblieben, hielt die Mannschaft den Druck aufrecht.

Nach der Pause zeigte sich Bayer von seiner besten Seite. Robert Andrichs traumhafter Fernschuss in der 49. Minute ließ die Fans jubeln und brachte die Werkself zurück ins Spiel. Stuttgart konterte zwar durch ein Tor von Chris Führich, aber die Antwort von Leverkusen ließ nicht lange auf sich warten. Der kurz zuvor eingewechselte Amine Adli erzielte in der 67. Minute den verdienten Ausgleich.

Als sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, kam der Moment, der in die Geschichtsbücher von Bayer 04 eingehen wird: In der 90. Minute traf Jonathan Tah per Kopf zum 3:2 und sicherte seiner Mannschaft damit den Einzug ins Halbfinale. Die BayArena verwandelte sich in ein Meer aus Jubel und schwarz-roten Farben, als der Kapitän diesen unvergesslichen Moment schuf.

Nach dem Spiel lobte Xabi Alonso den Gegner und betonte, dass der Sieg mit Herz und Seele errungen wurde. Die Spieler, insbesondere Andrich und Adli, sprachen von Stolz und der Überzeugung, als besseres Team den Platz verdient als Sieger verlassen zu haben.

Die Presse feierte das Spiel als ein "Spektakel mit Ansage". Die Rheinische Post und der Kölner Stadt-Anzeiger lobten die Leistung der Werkself, während die Süddeutsche Zeitung das späte Tor von Tah als "Freudenschreie in die Nacht" beschrieb.

Nach diesem triumphalen Abend richtet sich der Blick der Werkself nun auf das kommende Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München. Mit Rückenwind aus diesem emotionalen Sieg und der Unterstützung der lautstarken Fans in der BayArena wird Bayer 04 bestimmt auch dieses Spiel mit Leidenschaft und Entschlossenheit angehen.

Der gestrige Abend in der BayArena war ein eindrucksvolles Zeugnis der Stärke und des unerschütterlichen Willens von Bayer 04. Ein Spiel, das lange in Erinnerung bleiben wird, sowohl für die Spieler als auch für die Fans. Mit Herz, Seele und unermüdlichem Kampfgeist hat die Werkself bewiesen, dass sie zu Recht in den Top-Rängen des deutschen Fußballs steht.

Samstag, 3. Februar 2024

Auch Darmstadt hält uns nicht auf

Wie heißt es so schön: souveräner Arbeitssieg! Auch der Tabellenletzte Darmstadt hält uns nicht auf und ist für uns kein Stolperstein. Nach anfänglichen Problemen mit den mutig auftretenden Hausherren fand die Werkself mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie. Zum Matchwinner wurde schließlich Nathan Tella mit seinen beiden Toren in der 33. und 52. Minute. Winter-Neuzugang Borja Iglesias gab sein Debüt für Bayer 04.

Sonntag, 28. Januar 2024

Gladbach wirft uns nicht aus der Bahn

Gestern Abend nach dem Spiel war ich schon ein wenig enttäuscht, dass die deutlich überlegene Werkself es nicht geschafft hat, gegen das Betonbollwerk aus Gladbach zu netzen. Heute muss ich aber feststellen, dass uns das Unentschieden nicht aus der Bahn werfen sollte.

Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Statistik, auch wenn mir klar ist, dass das bei einem 0:0 nicht viel nutzt. Die Werkself spielte gegen die Fohlen 948 Pässe, das ist ein neuer Rekord für ein Team in der Bundesliga in dieser Spielzeit. Davon spielte allein Xhaka 151 – der höchste Wert innerhalb einer Partie für einen Leverkusener Spieler in der laufenden Saison. Auch die weiteren Zahlen belegen die Dominanz von Schwarz-Rot: Die Werkself verbuchte 75% Ballbesitz, zwischendurch waren es sogar über 80%. 28:4-Torschüsse sprechen ebenfalls für sich. Doch blieb der Leverkusener Torerfolg aus – und das zum ersten Mal in einem Pflichtspiel in dieser Saison. Die weiße Weste behielt Bayer 04 hingegen bereits zum neunten Mal, das gelang in der laufenden Liga-Spielzeit keinem Team.

Meines Erachtens fehlte der Mannschaft aber der wirklich letzte Biss. Oft waren die ersten Ballkontakte nicht gut und der Abschluss erfolgte zu falschen Zeitpunkten aus zu schwierigen Lagen. Und auch die personellen Ausfälle sind da keine Ausrede, zumal wir hinten zu Null gespielt haben. Die Lösung kann also nur in den nächsten Spielen heißen: Etwas aggressiver spielen und netzen, schließlich hatten wir sehr gute Chancen gestern mehr als genug.

Sonntag, 21. Januar 2024

Auch in Leipzig nicht verloren - im Gegenteil

Dieser Abend im alten Zentralstadion in Leipzig war der pure Wahnsinn. Die Werkself liegt zweimal hinten und kommt jedes Mal wieder zurück. Bayer wollte sich aber gegen halb taumelnde Leipziger nicht zufriedengeben und wurde zu Beginn der Nachspielzeit mit dem 3:2 Siegtreffer belohnt. Der Auftritt zeigte erneut, dass die Mannschaft Eier hat und bis zum Schluss an sich glaubt. Wir nehmen drei so wichtige Punkte aus Leipzig mit unters Kreuz und verteidigen somit unsere Tabellenführung.

Insgesamt kann ich das Fazit unseres Trainers nur unterstreichen. Wir haben ein sehr intensives Spiel gesehen, alles hätte passieren können. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir nicht gut drin, Leipzig hat da oft Räume gefunden. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht. Aber trotz des eher vermeintlichen Gegentores zum zwischenzeitlichen 2:1 Rückstand hatten viele von uns das Vertrauen, dass wir es schaffen können. Und wir haben es geschafft.

Wie stark die zweite Halbzeit war, lässt sich auch einfach an der Statistik ablesen: Stand es zur Halbzeit nach Torschüssen 4:0 für Leipzig, waren es am Ende 18 Torschüsse für uns und 10 für die Bullen. Die Passquote von Schwarz-Rot lag bei 90 Prozent, die Sachsen kamen auf 80 Prozent. Bayer gewann damit erstmals seit dem 19.3.2023 (gegen Bayern) ein Duell nach Rückstand zur Pause in der Liga. Mit dem Erfolg gegen Leipzig gelangen der Werkself zudem zum jetzigen Zeitpunkt schon mehr Liga-Siege als in der gesamten vergangenen Saison (15).

Sonntag, 14. Januar 2024

Herbstmeister

Nach anfänglichen Problemen mit dem zu Beginn aggressiv auftretenden FC Augsburg übernahm Schwarz-Rot ab Mitte der ersten Hälfte die Spielkontrolle und ließ den Augsburgern immer weniger Möglichkeiten zum Durchatmen. Trotzdem ging es torlos in die Halbzeit, das dritte Mal in 26 Spielen, dass der Bayer in der ersten Halbzeit nicht genetzt hat. Bis zum Ende übte die Werkself auf die engagiert verteidigende FCA-Abwehr Druck aus, aber erst in der Nachspielzeit schafften es der Bayer, sich endlich zu belohnen: Grimaldo brachte eine Flanke in die Strafraum-Mitte herein, wo Pala genau richtig stand und die Kugel in der Nachspielzeit zum 1:0-Endstand ins Tor schoss (90.+4).

Insgesamt staunt man weiter: Der Glaube an den Sieg war sehr groß. Die Moral, das Engagement, die Mentalität dieser Mannschaft – das alles ist bewundernswert. Das unterscheidet die Mannschaft in diesem Jahr deutlich von denen der Vorjahre. Die Statistik des Spiels war eigentlich auch eindeutig und unterstreicht die Tatsache, dass der späte Sieg auch völlig verdient war. Die Werkself gab gegen Augsburg insgesamt 24 Torschüsse ab, aber erst der letzte fand den Weg ins Netz. Es waren die zweitmeisten Tor-Chancen innerhalb eines Spiels in dieser Saison, nur gegen Darmstadt probierten es die Leverkusener häufiger (25). Die weiteren Zahlen in der Partie gegen den FCA sprechen ebenfalls für sich: 75,9 Prozent Ballbesitz, zwölf zu null Ecken oder auch 786 zu 252 gespielte Pässe.

Weiter zur Statistik: Durch den Sieg beendet die Werkself zum dritten Mal nach der Saison 2001/02 und 2009/10 eine Hinrunde als Spitzenreiter. Zudem blickt Schwarz-Rot auf die beste Hinrunde der Klub-Geschichte und verbucht in der BL-Geschichte die geteilt drittbeste Punkteausbeute nach einer Hinrunde (45). Nur die Bayern hatten zu diesem Zeitpunkt schonmal mehr Punkte vorzuweisen (47 in 2013/14 und 46 in 2015/16). Und jetzt fahren wir mit breiter Brust am kommenden Samstag nach Leipzig.