Sonntag, 30. Mai 2021

Schon mal bessere Saisonprognose abgegeben - Werkself (leider) richtig eingeschätzt

Am Ende einer mehr als komischen Saison ist es Zeit, die niemalsmeister-Saisonprognose 2020/21 vom 14.9.2020 zu rekapitulieren.

http://niemalsmeister.blogspot.com/2020/09/die-niemalsmeister-saisonprognose-202021.html

Irgendwie scheint meine Saisonprognose dahingehend Konstanz zu zeigen, dass ich wie im Vorjahr drei von vier Champions League-Teilnehmern (Bayern, Dortmund, Leipzig) richtig vorausgesagt habe. Nicht besonders gut waren auch meine Absteigertipps: Mainz und Bielefeld hatte ich auf den Plätzen 17 und 18 gesehen. Tatsächlich traf es aber Bremen und Schalke. Stuttgart hatte ich in der Relegation gesehen, der Platz auf dem sich die Kölner dann doch noch gerettet haben.

Im Einzelnen war ich davon ausgegangen, dass die Bayern wieder in der Liga das Maß aller Dinge bleiben, auch wenn dies vielen  - so wie mir - nicht gefällt. Dortmund hatte ich nah dran gesehen, auch wenn es zum Schluss nicht so nah war und den Dosen hatte ich unter Nagelsmann auch einen Toppplatz zugetraut.  Wolfsburg hatte ich unter keinen Umständen in den Top 4 erwartet, zumal die Mannschaft die Qualifikation zu der Europa League nicht überstanden hat. Die Wölfe zeigten dann aber Konstanz über die ganze Spielzeit.

Positiv die Entwicklung der Frankfurter, die auf Platz 5 abgeschlossen haben (mein Tipp: 8). Nach der Bekanntgabe des Trainerwechsels wurde der Adler jedoch mehrfach gerupft.

Unsere Mannschaft hat wie von mir erwartet die Europa League erreicht (Platz 6, mein Tipp: 5). Wenn man sich jedoch den Saisonverlauf vor Augen hält, dann war nach der ersten Saisonhälfte doch deutlich mehr drin gewesen.

Eine der Toppüberraschungen für mich gelang Union mit Platz 7 und der Qualifikation für den neuen europäischen Wettbewerb. Ich hatte das zweite Jahr für die Köpenicker schwieriger gesehen und Platz 15 erwartet.

Während Union positiv überraschte war dies bei Borussia M'Gladbach im genauen Gegenteil der Fall. Mein Tipp Platz 3 wurde mit Platz 8 verfehlt. Hier zeigte sich zuerst, dass die Ankündigung eines Trainerwechsels eher schädlich ist.

Die Enttäuschungen der Saison kommen bei meiner Prognose sicherlich im Absteigerbereich. Werder war im März eigentlich schon gerettet und holte aus den letzten neun Spielen nur noch einen Punkt (gegen die Werkself). Und zu Schalke muss man eigentlich nichts sagen. Ich sehe auch nicht, dass beide Mannschaften schnell wieder hochkommen, zu groß sind die strukturellen Defizite in beiden Vereinen gepaart mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Und auch beim Knappdrinbleiber Köln müssen erhebliche Veränderungen stattfinden, um nächstes Jahr eine bessere Platzierung zu erreichen.

Alles in allem waren meine Tipps schon mal besser als für die zurückliegende Saison. Ich gebe mir Mühe, nächstes Jahr besser abzuschneiden.

Bleibt alle gesund.

Samstag, 22. Mai 2021

Eigentliche Spiel zweitrangig

Nachdem die Werkself schon in der Vorwoche den sechsten Platz und damit die Qualifikation für die Europa League einzementiert hatte war das gestrige Spiel in Dortmund ohne Bedeutung.

Paulinho feierte nach seinem Kreuzbandriss und insgesamt 336 Tagen Zwangspause sein Comeback auf dem Rasen. Julian Baumgartlinger nahm nach Kreuzband-Operation auf der Bank Platz und war damit erstmals seit Ende Januar wieder Teil des Aufgebots. Und dann wären da ja noch die beiden Hauptprotagonisten des Tages aus schwarz-roter Sicht: Lars und Sven Bender. Während Sven wie Gray und Paulinho in der Anfangsformation stand und bei seinem letzten Einsatz als Profi die Werkself als Kapitän aufs Feld führte, gab sein Zwillingsbruder Lars überraschend noch einmal sein Comeback in den Spieltags-Kader.

Und zum gelungenen Nachmittag gehörte dann auch dazu, dass Julian und Lars kurz vor Schluss eingewechselt wurden und Lars den Elfmeter verwandeln konnte, auch wenn es nur das Tor zum 1:3 Endstand war. Aber das Ergebnis war zweitrangig.

Ich glaube, wir sind alle froh, dass diese komische Saison nun ein Ende hat.

Und wie immer: der Rückblick und die Einordnung der zu Beginn der Spielzeit abgegebenen Saisonprognose folgt nach Abschluss der Relegation.

Mittwoch, 19. Mai 2021

Neuer Besen

Bayer hat heute die Verpflichtung von Gerardo Seoane als neuen Cheftrainer bekanntgegeben. Damit bestätigten sich Gerüchte, die schon am Vortag rund um die BayArena zu hören waren.

In den sozialen Medien wird die Verpflichtung weitgehend begrüßt, auch wenn immer drauf hingewiesen wird, dass die schweizer und deutsche Liga schon unterschiedliche Kaliber sind. Gelobt wird aber einheitlich der offensive Spielansatz. Das ist das wir sehen wollen. Good luck Gerardo.


Sonntag, 16. Mai 2021

Das reicht - aber irgendwie doch nicht

Das reicht, ja, die Werkself sichert sich nach dem 1:1 zu Hause gegen Union Berlin sicher den sechsten Platz in der Liga und spielt damit in der nächsten Saison in der EuropaLeague. Aber es reicht dann doch nicht, denn das Spiel war alles andere als ein beherzter Fußball wie ihn die Werkself noch zu Beginn der Saison geboten hat.

Noch nie habe ich ein Saisonende so sehr herbei gesehnt wie jetzt. Eine verrückte Saison mit allen Höhen und Tiefen ohne Zuschauer. Nächste Woche in Dortmund gehts für uns um nichts mehr und wahrscheinlich auch für die Gastgeber nicht. Die besten Voraussetzungen dann doch noch ein gutes Spiel zum Saisonabschluss zu sehen. Und nächstes Jahr wird alles anders - hoffentlich im positiven Sinn. 

 

Samstag, 8. Mai 2021

Hoffentlich reicht das

Mit 0:0 hat die Werkself zwar einen Punkt aus Bremen mitgenommen, ein Sieg wäre natürlich wesentlich hilfreicher beim Kampf um die europäischen Plätze gewesen. Das gute an dem heutigen Spiel war, dass Bayer erneut kein Gegentor bekommen hat und die Abwehr über die fast ganzen 90 Minuten sicher stand. Das nützt natürlich alles nichts, wenn man dann vorne nicht netzt, obwohl es wenige gute Chancen gegeben hat.

So muss Bayer dann nächste Woche im Heimspiel gegen Union nachlegen, wobei möglichweise ein Punkt schon reicht, um Platz 6 und damit wenigstens die EuropaLeague zu fixen. 

Viele bezeichnen die EuropaLeague ja als nicht besonders spannend und als Wettbewerb zweiter Klasse. Wenn dann hoffentlich im Herbst wieder Zuschauer zugelassen sind, dann werde ich sicherlich das eine oder andere Spiel auswärts schauen, auch wenn es nicht nach Madrid oder London geht. Es schmerzt immer noch, dieses Jahr nicht in Prag und Bern gewesen zu sein. Aber wie immer: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sonntag, 25. April 2021

Frankfurt zu Hause geht immer

Das war gestern ein wichtiger Heimsieg der Werkself gegen unseren Lieblingsheimspielgegner der letzten Jahre Eintracht Frankfurt im Kampf um Europa. Lange Zeit war es ein gutes Spiel unserer Mannschaft, auch wenn das 1:0 erst in der 70. Minute gefallen ist. Und bei der Qualität der gegnerischen Stürmer, die immer für ein Tor gut sind, war es wichtig, dass Alario zehn Minuten vor Schluss auf 2:0 gestellt hat.

Damit festigen wir den sechsten Platz. Auch wenn wir Weihachten nicht damit gerechnet haben soweit abzusinken war es jetzt wichtig, den 4 Punkte Vorsprung gegen Union und Gladbach dahinter einzufrieren. Noch sind neun Punkte zu vergeben und das Torverhältnis spricht auch noch für uns. Das kann also klappen. Dazu ist es wichtig, in der jetzt anstehenden Pause alle Kräfte zu sammeln und dann in Bremen einen Dreier einzufahren, auch wenn die bis dahin wahrscheinlich nach sieben Niederlagen in Folge den Trainer wechseln werden.


 

Mittwoch, 21. April 2021

Verhauen verhindert

Mit einer 0:2 Niederlage bei den Bayern kann und will man natürlich nicht zufrieden sein. Nach einer Viertelstunde und zwei Gegentoren hatte ich das Gefühl, dass die Werkself mächtig Dresche kriegt und eine hohe Niederlage droht. Aber Gott sei Dank ist dieses Szenario dann doch nicht eingetreten. Was aber bleibt ist die Tatsache, dass unsere Mannschaft auswärts erneut kein Tor geschossen hat.

Nächsten Samstag kommt dann ein weiteres "Endspiel", wenn der bisherige Vierte aus Frankfurt zu Gast in der BayArena ist. Die Rechnung ist einfach. Alles als ein Heimsieg ist ein Rückschlag für uns. Von dem hohen Pokalheimsieg im Januar gegen die Eintracht darf und will ich mich aber nicht blenden lassen, denn die aktuelle Konstellation ist völlig anders. Man darf gespannt sein.



Sonntag, 18. April 2021

Wichtiger Derbysieg gegen Köln

Auch mit Neu-Trainer Funkel gelang dem FC erneute kein Punktgewinn gegen die Werkself. Genau dieser Friedhelm Funkel, der seiner Zeit nach einem 0:3 gegen Leverkusen in Düsseldorf entlassen worden war und unter Trainer gesagt hat, dass das seine letzte Trainerstation im Leben war. Geschichte wiederholt sich bei gestrigen 0:3 des Effzeh in Leverkusen.

Jetzt können wir in der englischen Woche zunächst beruhigt zu den Bayern fahren, die momentan gut, aber keine Übermannschaft sind. und wenn es noch was werden soll, dann sind wir nächste Woche Samstag gegen Frankfurt gefordert, die glaube ich nach der Trainerdiskussion das durchmachen was die Gladbacher in den letzten Wochen erlebt haben. Da geht als bestimmt was für die Werkself.

Und noch eins ohne das Thema weiter aufzuwärmen: Manche Kommentare nach dem Spiel sind überflüssig und gehören nicht dahin lieber Friedhelm Funkel.

 

 

Dienstag, 13. April 2021

Müder Punktgewinn

Die positive Nachricht des gestrigen Abends nach einem müden 0:0 in Hoffenheim heißt, dass die Defensive extrem stabil gestanden ha und fast nichts zugelassen hat. Allerdings, und das ist die andere Seite der Medaille, hatte die Offensive überhaupt keine Durchschlagskraft. So muss die Werkself mit dem 0:0 leben, auch wenn der Punktgewinn weniger als das ist was alle erwartet haben.

Vier Punkte mit neuem Trainer sind gut, aber halt nicht sehr gut. Alles ist aber nichts mehr wert, wenn am kommenden Samstag die Kölner nicht geschlagen werden. gerade mit neuem Trainer können die Geißböcke nochmal richtig Luft holen, aber das müssen wir unter allen Umständen vermeiden.






Samstag, 3. April 2021

Pflichtsieg - nicht mehr

Es war ein Pflichtsieg der Werkself gegen den Abstiegskandidaten Nummer 1 aus Schalke - nicht mehr. In einer zähen Partie bewies die dominante Werkself Effizienz, genau das was in den letzten Wochen gefehlt hat. Somit machen wir schnell einen Haken unter das Spiel, freuen uns auf den Dreier und hoffen, dass auch bald der spielerische Glanz der Hinrunde zurückkehrt. 


Mittwoch, 24. März 2021

Nicht zu vermeiden

Nach der Niederlagenserie gegen durchweg schwächere Gegner war die Entlassung von Peter Bosz leider nicht mehr zu vermeiden, denn auch am vergangenen Sonntag hatte es mit 3:0 eine derbe Niederlage beim Viertletzten Hertha in Berlin gegeben.

Mit Hannes Wolf wurde der U18-Nationaltrainer vom DFB bis zum Saisonende ausgeliehen, der eigentliche Macher und die eigentliche News ist aber eigentlich die Rückkehr von Legende Peter Herrmann zur Werkself. Peter Herrmann ist das Sinnbild von attraktivem Spaßfußball und hat in allen Jahren gezeigt, dass er sowohl junge als auch ältere Spieler mitziehen kann. Das macht Mut für den Rest der Saison. 


Sonntag, 14. März 2021

Erneut nicht nachgelegt

Es ist wie verhext, nach dem Sieg letzte Woche in Gladbach gab es mehr als Hoffnung, gegen den Drittletzten aus Bielefeld zu Hause nachzulegen. Aber von wegen: am Ende stand es 1:2 und die nächste Enttäuschung in der laufenden Saison war wieder perfekt. Unter dem Strich und trotz aller Fanbrille, ein Punkt wäre gegen tiefstehende Bielefelder nicht verdient gewesen, zu fahrig war das Aufbauspiel und zu schlampig wurde der Abschluss gesucht.

Von Woche zu Woche werden die Spiele vor dem Fernseher emotionsloser, ich muss dringend wieder ins Stadion. Ein Jahr ist es her, dass ich den Bayer bei voller Hütte in Glasgow gesehen habe. Okay, ich hatte das Glück beim Pokal in der ersten Runde und gegen Leipzig dabei sein zu dürfen, aber alles nicht vergleichbar mit einem normalen Spieltag. Lasst die Saison wie auch immer zu Ende gehen und nächstes Jahr ordentlich von vorne anfangen.

Samstag, 6. März 2021

Der Spaß kommt langsam wieder

Nach dem heutigen Auswärtssieg der Werkself in Gladbach kommt für mich der Spass am Fußball langsam wieder. Ich hoffe, dass mit dem heutigen Dreier diese verdammt schlechte Serie endgültig ein Ende gefunden hat und die Werkself wieder in den Angriffsmodus schaltet. Es wird verdammt schwer werden, die Champions League noch zu erreichen. Eine Teilnahme an der Europa League lässt aber von einigen Auswärtstouren träumen, die normalerweise nicht auf der Agenda stehen. Fast ein Jahr ist es her, dass der Bayer in Glasgow gespielt hat und ich bekomme heute noch ein Kribbeln von dieser Magic Night.

Nächste Woche kommt Bielefeld, die Anfang der Woche den Trainer gewechselt haben. Spiele gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller waren in dieser Saison nie ein Selbstläufer, im Gegenteil. Dann heißt es volle Konzentration und nachlegen.


Sonntag, 28. Februar 2021

Negativserie hält an

Und auch gegen Freiburg gelingt es der Werkself nicht, den Spieß umzudrehen und auf den positiven Pfad zurückzukehren. Die Negativserie hält an und man hatte zu keinem Zeitpunkt im Spiel das Gefühl, dass die Werkself mit einem Dreier vom Platz geht. Es ist einfach unerklärlich.

Nächste Woche stellt sich die Mannschaft dann auch selber auf. Diaby kommt wieder nach seiner 5. Gelben, dafür hat Bailey Pause. Und bei Fosu-Mensah und Frimbong sah es heute mit den neuen Verletzungen eher so aus, dass sie länger ausfallen.

Donnerstag, 25. Februar 2021

Von einem der auszog Titel zu holen

Aus bei einem Viertligisten im DFB-Pokal, Aus in der EuropaLeague gegen den Schweizer Meister im 16-Finale, das ist zu wenig, wenn man sich die Qualität der Mannschaft anschaut. Auch wenn Niklas Lomb erneut gepatzt hat, alles in allem war das nicht entscheidend für das heutige Ausscheiden auch wenn das die Mannschaft sicherlich verunsichert hat. Als europäische Spitzenmannschaft hätte man das abgeschüttelt, haben wir aber nicht.

Ich bin zugegebenermaßen nicht der Freund von Trainerdiskussionen, aber die mehr als enttäuschenden Leistungen der letzten Wochen lassen diese Diskussion unausweichlich erscheinen bevor auch das letzte Ziel - was jetzt schon nicht richtig in Weitreiche ist - Makulatur ist. Habe ich eine Idee wer es besser machen könnte? Nein, aber die Sportpresse wird in den nächsten Tagen sicherlich schon den einen oder anderen Kandidaten gezielt platzieren.

Die Zeitungen gucke ich mir in den nächsten Tagen nicht an, ich brauche Pause vom Bayer. Aber Sonntag um 18 Uhr werde ich dann doch wieder das Heimspiel gegen Freiburg im TV schauen. Schlechter kann es nicht werden.

Sonntag, 21. Februar 2021

Oh Mann

Nach dem glücklichen 1:1 in der allerletzten Sekunde kann die Werkself wenigsten einen Punkt mit aus der Puppenstadt nehmen. Die Ergebniskrise dauert aber ohne Wenn und Aber weiter an. Da zählt auch nicht, dass es Augsburg auch im 20ten Anlauf nicht gelungen ist gegen Bayer einen Dreier einzufahren. 

Ich weiß nicht was in unser Mittelfeld gefahren ist, denn über die ganzen 90 Minuten hatte man das Gefühl, dass überhaupt keine Kreativität da ist. Erst immer durch die Mitte und dann immer über außen und flanken, egal ob da einer steht oder nicht. 75% Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache, die die Werkself aber überhaupt nicht in richtig zählbares umgemünzt hat.

Es ist im Fußball immer das gleiche. Gewinnst Du ein paar Spiele, dann hast Du einen Lauf und holst auch Dreier wo man sonst nicht gepunktet hätte. Verliert man ein paar Mal ist das Selbstvertrauen angeknackst und es fehlt an allen Ecken und Enden.

Donnerstag geht es gegen Bern weiter. Nach der 3:4 Niederlage muss ein Sieg her und ich weiß, dass die Jungs das können, denn das haben sie in der Hinrunde oft genug gezeigt.

Freitag, 19. Februar 2021

Wilder geht es kaum

Auch 24 Stunden später ist für mich absolut unverständlich wie die Werkself in einem Spiel zwei so unterschiedliche Gesichter zeigen kann und welchen Einfluss die Ein- bzw. Auswechselung eines einzigen Spielers auf das Gesamtkonstrukt hat.

Man muss es so deutlich konstatieren, dass die Werkself in der ersten Hälfte beim 3:4 in Bern regelrecht an die Wand gespielt worden ist. Wenn man zur Halbzeit 3:0 zurückliegt, dann spricht das Bände. Umso bemerkenswerter, dass der Bayer in Halbzeit zwei schnell zum Ausgleich gekommen ist und sogar noch zahlreiche Großchancen ausgelassen hat. Da passt es dazu, wenn man dem Spielverlauf nach insgesamt doch die besseren und zahlreicheren Chancen hatte, am Ende doch noch eine zu kriegen.

Summa summarum haben wir den Kopf noch aus der Schlinge ziehen können und mit drei Auswärtstoren ist im Rückspiel alles drin für uns.

Samstag, 13. Februar 2021

Erneuter Rückschlag

Nach 84 Minuten mit 2:0 gegen den Vorletzten Mainz zu Hause geführt und dann nur 2:2 gespielt. Das ist erneut ein Rückschlag für die Werkself, auch wenn Mainz zuletzt Union und Leipzig zu Hause geschlagen hat und in Dortmund auch einen Punkt mitgenommen hat.

Insbesondere in der zweiten Halbzeit hat unsere Mannschaft den Faden total verloren und kann von Glück sagen, dass der Ausgleich nicht früher gefallen ist, denn die Mainzer hatten mehr als eine 100%ige Chance. Insofern gerechtes Unentschieden, was aber zu wenig ist. Da hilft es auch nichts, wenn die anderen Mannschaften auf dem Weg nach Europa auch nicht vorankommen. Es wäre die Chance gewesen, es mal wieder an einem Spieltag besser zu machen als die anderen. Dabei war die Voraussetzung gut, denn man konnte eine Woche durchgehend zu Hause trainieren und hatte keinen Reisestress.

Alles lamentieren nützt nichts, wir müssen nach vorne schauen. Und da geht es am Donnerstag in Bern in der Europa League weiter, eigentlich ein machbares Los. Aber was ist schon eigentlich in diesen Tagen?


Samstag, 6. Februar 2021

Zurück in der Spur?

Der heutige Heimsieg gegen den VfB Stuttgart war äußerst wichtig, denn sonst hätte der Baum nach den zuletzt verlorenen Spielen und dem Ausscheiden im Pokal beim Vierligisten RWE lichterloh gebrannt. Und eins war noch wichtig: nachdem die Werkself zuletzt mehrfach kein Tor geschossen hatte, durften es dann heute direkt fünf sein. Es geht doch. Man darf nicht vergessen, dass der Aufsteiger aus Stuttgart bislang eines der auswärtsstärksten Teams der Liga ist, also ein wertvoller Dreier.

Zurück in der Spur ist die Werkself nach den letzten Wochen damit aber noch nicht, dafür wurden zu viele Punkte im Kampf um die Champions League Plätze liegen gelassen. Ein zartes erneutes Aufgleisen war es aber schon. Die nächsten Spiele heißen erneut zu Hause Mainz und Augsburg auswärts, wo der Bayer noch nie verloren hat. Und zwischendurch geht es in der Europa League nach Bern bevor die Schweizer dann in der BayArena gastieren. Alles machbare Aufgaben, um wieder richtig in die Spur zu kommen. 

Samstag, 23. Januar 2021

Unnötig und bitter

Das war mal wieder eine Heimniederlage gegen Wolfsburg, die in die Kategorie unnötig einzustufen ist. Nach der furiosen Leistung gegen Dortmund hätte die Werkself heute gut gegen einen Mitkonkurrenten um Europa Boden gut machen können und den Gegner auf Abstand halten. Nach der furiosen Anfangsphase konnte man schon fast ahnen, dass der Schuss nach hinten los geht. Und siehe da: plötzlich stand es nach gut einer halben Stunde tatsächlich 1:0 für die Wölfe.

Die Leistung in der zweiten Halbzeit war aber jenseits von Gut und Böse. Im Rückstand und dann in den zweiten 45 Minuten ein Schuss auf das gegnerische Tor. Da fehlte es der Werkself heute an allen Ecken und Enden. Das geht besser und muss schnell wieder besser werden, sonst sind die anderen Mannschaften auf der Überholspur und wir stehen auf einmal nur noch im Mittelfeld.


Mittwoch, 20. Januar 2021

Geht doch

Im Englischen würde man sagen: Die Werkself ist back on track. Zurück in der Spur nach dem gestrigen 2:1 Heimsieg gegen Borussia Dortmund, das ist die Kernbotschaft. Streng genommen hatte doch kaum einer im Vorfeld nach den Ergebnissen der letzten Wochen damit gerechnet, dass unsere Mannschaft das Spiel verdient gewinnt.

Schade fand ich mal wieder, dass in der Berichterstattung danach und auch heute immer nur die Dortmunder Niederlage und nicht der Bayer Sieg im Vordergrund stand und steht. Aber lieber einen Dreier für uns und die fehlende Aufmerksamkeit als umgekehrt, keine Frage.

Samstag, 16. Januar 2021

Unnötig

Dem Spielverlauf nach würde ich die Niederlage bei Union als völlig unnötig einstufen. Bayer hat das Spiel kontrolliert, aber Union hat jederzeit gefährliche Konter gesetzt und einer davon führte drei Minuten vor Schluss zum Lucky Punch. Schade, denn ein Dreier hätte die Werkself weiter nach vorne gespült.

Auch wenn sich Union-Spieler bei Amiri entschuldigt hat: In der Bundesliga ist kein Platz für Rassismus. Auch im Eifer des Gefechts gehören sich solche Sprüche nicht, zumal die Bild Zeitung auch berichtet, dass in der 58. Minute ein "ähnlicher" Spruch gegen Leon Bailey gerichtet war. Normalerweise müsste der Dreier an Leverkusen gehen auch wenn das nicht gerechtfertigt wäre.





Mittwoch, 13. Januar 2021

Wir bleiben im Lostopf

Im Pokal geht es einzig allein ums Weiterkommen und das ist der Werkself gestern Abend mit einem am Ende verdienten 4:1 Siege gegen Eintracht Frankfurt gelungen. Lange Zeit hatte es gebraucht, dass die Werkself in Fahrt kommt und die Sterne standen nach der frühen 1:0 Führung der Hessen auch lange nicht gut. Bei Elfmetern ist aber auf Alario Verlass und Standards sind Gott sei Dank unsere neue Waffe. Letztlich muss man auch die rote Karte für Tah positiv sehen, denn ich möchte nicht wissen wie es ausgegangen wäre, wenn die Eintracht in der Situation auf 3:2 verkürzt hätte. Man of the Match aber war für mich erneut Amiri, der glaube ich den größten Sprung von allen in der laufenden Saison hingelegt hat und nicht wegzudenken ist.

Da die nächste Pokalrunde schon ausgelost ist wissen wir, dass es zum Tabellenführer der Regionalliga nach Essen geht. Die haben in den ersten beiden Runden Bielefeld und Düsseldorf rausgekickt. Aber ich glaube, dass die Werkself ein anderes Kaliber ist uns so können wir und auf die nächste Runde freuen und hoffen, dass unser Logo bei der nächsten Auslosung wieder im Lostopf liegt.

Samstag, 9. Januar 2021

Oh Mann

Ich weiß nicht warum es so etwas wie einen Angstgegner gibt. Bayer hat in den letzten Jahren zu Hause gegen Werder nie Bäume ausgerissen und so blieb es dann heute auch bei einem 1:1 unentschieden, auch wenn eigentlich gegen offensivschwache Bremer mehr drin gewesen wäre. In der ersten Halbzeit ließ die Mannschaft jedoch jeglichen Zug zum Tor vermissen und kam eigentlich erst nach dem Rückstand etwas besser ins Spiel.

Jetzt gehen wieder die englischen Wochen los. Unser Kader ist bei den vielen Verletzungen aktuell eher dünn besetzt, aber das Transferfenster ist offen. Ich hoffe, dass unsere Geschäftsleitung diesmal agiert.

Und nicht zu vergessen, auch wenn es keine Entschuldigung ist: Das Handspiel des Bremer in der 90. Minuten ist eigentlich ein klarer Elfmeter für uns gewesen, aber über den VAR rege ich mich schon längst nicht mehr auf.


Samstag, 2. Januar 2021

Never give up

Ich habe es nicht nachgezählt, aber gefühlt hat der Bayer mehr als drei Viertel aller ersten Spiele in einem neuen Jahr verloren. Leider hat sich dies in 2021 nicht verändert. Die 2:1 Niederlage in Frankfurt war völlig verdient. Und um es klar zu sagen: trotz der zwei Gegentore hat der Sturm das Spiel verloren und nicht die Verteidigung. Kein Biss von den Außenstürmern und kaum Chancen, dann kann man halt in Frankfurt nichts mitnehmen.

Alles kein Grund zur Panik. In einer Saison kommt irgendwann immer der Punkt, an dem man halt auch mal einige Spiele nicht zu 100% performt. Wichtig ist es wieder in die Spur zu kommen. Noch ist unser Vorsprung auf einen Nicht Champions League-Platz okay. Mit Union und Dortmund kommen aber noch zwei direkte Duelle in der Hinrunde und Bremen hat uns oft genug in der BayArena geärgert. Wir schauen trotzdem positiv auf die nächsten Wochen, denn die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann.