Sonntag, 28. November 2021

Starker Auftritt in Leipzig

Nach einem starken Auftritt in Leipzig nimmt die Werkself drei Punkte mit nach Hause und ist nun Tabellendritter. Insgesamt zeigte sich unsere Mannschaft in allen Teilen deutlich verbessert. Leipzig ist ja für uns sowas wie ein Angstgegner, konnten wir bislang erst ein Spiel gegen die Bullen gewinnen. Aber der April 2018 wiederholte sich heute mit einem verdienten Auswärtssieg.

Positiv ist, dass die Verletztenliste kürzer geworden ist und so die Breite des Kaders mehr Flexibilität gibt als in den letzten Wochen. Alles nutzt nur nichts, wenn wir nächsten Samstag zu Hause gegen Fürth nicht einen Dreier einfahren. Zur Erinnerung: Fürth hat bislang nur einen Punkt geholt, wir sind der klare Favorit und dürfen den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. In solchen Spielen kann man sich nur blamieren, aber das wollen wir natürlich nicht.

 

 

Freitag, 26. November 2021

Celtic gibt uns drei Freispiele

Geht doch. Mit dem gestrigen Heimsieg gegen Celtic sichert sich die Werkself nach dem 5. von 6 Spieltagen den Gruppensieg, ist damit weitergekommen und steht im Achtelfinale. Zudem spart uns der vorzeitige Erfolg drei Partien. Zum einen können wir das Auswärtsspiel in Budapest locker angehen lassen und die zum Einsatz bringen, die bislang weniger Spielzeit hatten. Und wir sparen uns die nächste Runde in der Europa League gegen einen unangenehmen Dritten aus der Champions League. Da stehen neben den deutschen Mannschaften so einige hochkarätige Namen wie Atletico, Barcelona, Mailand usw. Wenn wir ins Finale wollen, dann ist die Saison sowieso noch lang.

Sonntag dann Geisterspiel in Leipzig. Die Bullen kommen zwar gerade mit einem 5:0 aus Brügge zurück und haben Selbstbewusstsein getankt. Unsere Spielerbank wird sicherlich besser als gestern besetzt sein und unsere Jungs sind immer für eine Hütte gut. Im eigenen Stadion hat Leipzig sicher mehr Druck als wir. Ich bleibe zuversichtlich.



Sonntag, 21. November 2021

Drei Punkte tun immer gut

Der Pessimist sagt: endlich wieder ein Spiel nach vier erfolglosen Versuchen in der Bundesliga gewonnen. Der Optimist sagt: nun schon drei Spiele (Betis, Hertha, Bochum) ungeschlagen. So schnell änderts ich manchmal die Sichtweise zwischen schwarz und rot.

Tatsache ist, dass der Dreier nach der Länderspielpause fürs Gemüt und für die Tabelle wichtig ist. Das nimmt vor den anstehenden englischen Wochen etwas Druck aus dem Kessel. Aber eins ist klar: nachlegen, nachlegen, nachlegen ist Pflicht und das schon am Donnerstag im Heimspiel gegen Celtic. Da dürfen wir uns auch nicht von dem 4:0 Auswärtssieg in Glasgow blenden lassen. Das Spiel beginnt bei 0:0 und die Schotten müssen ihre Chance wahren, doch vielleicht noch weiterzukommen.


Montag, 8. November 2021

Nicht Fisch, nicht Fleisch

Die gute Nachricht: Bayer bleibt mit dem 1:1 bei Hertha BSC auswärts ungeschlagen. Die schlechte Nachricht: die Werkself hat nicht nachgelegt. Interessant ist auch die heutige Berichterstattung in den Medien. Die einen sprechen vom Punktverlust und vier sieglosen Spielen in der Bundesliga, die anderen sprechen davon, dass sich die Werkself mit ihrer B-Jugend einen Punkt in Berlin erkämpft hat.

Gott sei Dank ist jetzt Länderspielpause und die damit verbundene Hoffnung, dass sich die Mehrheit der aktuell acht verletzten Spieler wieder zurückmeldet. Eigentlich ist der Kader breit genug, aber die Verletztenmisere macht der Werkself doch zu schaffen. Das ist keine Ausrede, denn sei es wie es sei, wir haben zu wenig Punkte und das muss sich schnell ändern.

 



Freitag, 5. November 2021

Nachlegen notwendig

Die Werkself hat sich gestern Abend mit einem 4:0 Heimsieg gegen Betis Sevilla eindrucksvoll zurückgemeldet und gezeigt, dass man auch wieder gewinnen kann. Nachdem es in der Offensive zuletzt nicht so wie gewünscht lief zeigten sich das Mittelfeld und der Sturm nun runderneuert. Vor allem die Aggressivität in der Wiedereroberung des Balles war ein wesentlich entscheidender Punkt im Vergleich zu den Vorwochen. Und: alle Offensivspieler haben sehr gut verteidigt.

In der Europa League sieht es gut aus, die Mannschaft nähert sich dem Gruppensieg, aber in der Bundesliga heißt es eindeutig: Nachlegen notwendig. Hertha BSC ist nicht die Übermannschaft, so dass dort bei einer Wiederholung der gestrigen Leistung ein Dreier am Sonntag in Berlin drin ist bevor es in die Länderspielpause geht.





Montag, 1. November 2021

Die nächste Blamage - Kraftakt notwendig

Dabei hätte es nach dem tollen Saisonstart alles gut werden können, aber die letzten Wochen nach der vorherigen Länderspielpause zeigten keine gute Entwicklung der Werkself. Und auch am Samstag im Heimspiel gegen Wolfsburg konnte Bayer sich nicht für das Pokalaus gegen Karlsruhe rehabilitieren. Im Gegenteil, saft- und kraftlos gab es eine 2:0 Heimniederlage.

Statistiker sprechen davon, dass der Bayer jetzt vier Heimspiele gegen Wolfsburg hintereinander verloren hat, aber das zählt alles nicht. Interessanterweise belegt die Werkself trotz der zuletzt enttäuschenden Spiele aber immer noch Platz vier in der Tabelle. Man darf aber nicht verkennen, dass eine weitere Niederlage am kommenden Sonntag bei Hertha BSC aber schnell auch Platz 10 bedeuten kann.

Vorher kommt am Donnerstag Real Betis Sevilla in die BayArena. Trotz unserer Heimschwäche wollen wir die Tabellenführung in unserer Europa League Gruppe behalten und am besten sogar ausbauen. Vor Wochen hätte man von Leichtigkeit gesprochen und heute erwartet uns eher ein Kraftakt, den es zu bestehen gilt.  

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Unglaublich: Pokalaus zu Hause gegen Karlsruhe

Das hatten wir uns alle absolut anders vorgestellt, denn im Vorfeld gab es kaum einen Grund daran zu zweifeln, dass der Bayer mit einem Heimsieg gegen Karlsruhe in die dritte Pokalrunde einzieht. Aber dann kam es alles irgendwie anders. Ich bin mir auch 12 Stunden später noch nicht sicher, ob die Verteidigung oder der Angriff das Spiel verloren haben.

Unstrittig ist, dass das zweite Tor der Karlsruher auf einen Torwartfehler zurückzuführen ist, das hat Lukas auch im Interview deutlich auf sich genommen. Gucken wir mal auf die vorne vergebenen Chancen an: Adli (10., 12.). Amiri (19.), Adli (34.), Paulinho (60.). Iker Bravo (78.), Andrich (90.+1), Iker Bravo (90.+5). Das hätte im Normalfall ausreichen müssen, zumindest in die Verlängerung zu kommen. Fehlende Kaltschnäuzigkeit und zu verspielt vor dem gegnerischen Tor sind die Schlagworte und genau die Dinge, die sich bis Samstag schnell ändern müssen.