Samstag, 15. Januar 2022

2:0 Führung ins Ziel gebracht

Es war nicht immer in dieser Saison so, dass der Werkself eine 2:0 Führung reichte, um am Ende auch drei Punkte einzufahren. Gott sei Dank war das im heutigen Auswärtsspiel in Gladbach anders, den außer dem Anschlusstreffer sollten den Gladbachern nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, Bayer hatten mit seinem zweiten Elfmeter und einer anschließenden Großchance von Adli sogar noch die Möglichkeit auf 3:1 zu stellen.

Die Statistiker sagen, dass es erstmal einer Mannschaft seit 2014 wieder "gelungen" ist, zwei Elfmeter in einem Spiel zu verschießen. Wer weiß, wofür es gut ist. Alles in allem aber ein verdienter Sieg unserer Truppe, die uns wieder auf Platz 3 hievt. Das oll aber kein Ruhekissen sein, denn die Verfolger sind weiter zahlreich. Nächsten Samstag ist gegen Augsburg nachlegen ein Muss.


Samstag, 8. Januar 2022

Trostlos?

Trostlos ist das Stichwort des Nachmittags für mich. Trostlos, weil die Werkself es wieder nicht geschafft hat, zu Hause einen Dreier nach Führung einzufahren. Trostlos vor allem natürlich deshalb, weil wieder keine Zuschauer ins Stadion durften.

Nach dem Spiel weiß ich nicht, was ich von dem 2:2 gegen Union zu Hause halten soll. Wir gehen in Führung, kriegen vor der Pause das 1:1 und liegen nach 50 Minuten 1:2 hinten. Sturmlauf danach hätte sicherlich anders ausgesehen, aber man kann auch argumentieren, dass es eine kontrollierte Offensive war. Das 2:2 kurz vor Schluss meines Erachtens völlig in Ordnung. Union hätte dann in der 90. aber noch netzen müssen. 

Damit bleibt die Werkself einen Punkt vor Union. Hoffenheim ist jetzt vorbei, Freiburg spielt zu Hause gegen Bielefeld auch nur unentschieden. Und nachher spielen noch Frankfurt und Dortmund gegeneinander. Ein Frankfurter Sieg würde uns nicht gut tun. 

Dann müssen wir halt nächste Woche in Gladbach dreifach punkten. Dann wird sich zeigen, ob die ihre Schwächeperiode beendet haben und der Sieg gestern in Bayern nicht nur eine Eintagsfliege war. Ich bin aber für Eintagsfliege.

Sonntag, 19. Dezember 2021

Mit weiterer Niederlage aus dem Jahr

Es hat mal wieder nicht sollen sein. Lange sah es im Breisgau nach einem 1:1 für die Werkself aus, aber eine Unkonzentriertheit zehn Minuten vor Schluss führte zu einer 2:1 Niederlage. Da gibt es jetzt auch nicht viel zu kommentieren, weil es einem irgendwann doch die Sprache verschlägt.

Freuen wir uns auf drei Wochen Pause verbunden mit der Hoffnung, dass in 2022 alles besser werden wird.

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Verrückt

Es ist schon verrückt. Da führt unsere Mannschaft wiederholt verdient 2:0 in einem Bundesligaspiel und schafft es auch gegen Hoffenheim erneut nicht einen Dreier einzufahren. Es macht jetzt auch keinen Sinn, auf das Team einzudreschen. Gleichwohl muss am Sonntag eine Reaktion in Freiburg erfolgen. Wir können es, das haben wir oft genug in dieser Saison auch gezeigt. Und trotz der Auswärtsniederlage letzte Woche in Frankfurt haben wir auswärts in den letzten Monaten immer besser gespielt als zu Hause.

Dienstag, 14. Dezember 2021

Jede Stunde geht mal zu Ende

Nach der 5:2 Niederlage in Frankfurt teile ich die zahlreichen Postings in den sozialen Medien, die von einer schwachen Leistung der Werkself sprechen, weitgehend nicht. Klar, wenn man früh auswärts 2:0 führt und dann noch fünf kriegt, dann liegt die Kritik auf der Hand. Wenn man jedoch auch mal die Vereinsbrille abnimmt, dann muss man sagen, dass mal mindestens zwei Tore der Adler völlige Glückstore waren, die man nur einmal alle fünf Jahre schießt. Klar, gut gemacht, aber da kann man nicht gegen verteidigen.

 Was sind jetzt die lessons learned für das Heimspiel am Mittwoch gegen Hoffenheim: spielerisch weitermachen, dann fallen die Tore, aber mehr Aggressivität im Zweikampf, um den Gästen von Anfang an zu zeigen wer Herr im Haus ist. Dann ist der Dreier möglich, auch wenn Hoffenheim gerade die Mannschaft der Stunde ist. Bildlich gesprochen: jede Stunde geht irgendwann mal zu Ende.

 

 

 

Freitag, 10. Dezember 2021

Nichts passiert in Budapest

Klar ist das ärgerlich, wenn man durch ein Tor kurz vor Schluss 1:0 verliert. Budapest hatte eigentlich im ganzen Spiel nichts entgegenzusetzen, verlässt das Spielfeld aber dennoch als Sieger. Wichtiger für uns ist, dass wir fast durchrotiert haben und zumindest in der zweiten Halbzeit - wenn auch kurzfristig - die eine oder andere Formation ausprobieren konnten. Wir verlassen die Runde als Gruppensieger, aber das stand ja schon vorher fest.

Sonntag in Frankfurt geht es dann schon wieder um mehr. Die Hessen sind immer noch nicht richtig in der Saison angekommen, konnten aber den einen oder anderen Nadelstich mit Siegen in Freiburg und bei den Bayern setzen. Hoffen wir, dass die Heimschwäche der Adler weiter anhält.

Sonntag, 5. Dezember 2021

Fürth tut gut

Sehr effektiv und kaltschnäuzig, so lässt sich zusammenfassend der höchste Heimsieg der Werkself in der Bundesligageschichte mit 7:1 gegen Fürth beschreiben. Und ein weiterer Rekord darf nicht unerwähnt bleiben: mit Patrik Schick gelangen zum ersten Mal einem Bayer-Spieler vier Tore in einem Spiel. Der nächste Rekord an diesem Spieltag sorgt allerdings eher für Mitleid, denn die SpVgg Greuther Fürth hat nun als erste Mannschaft in der Bundesligageschichte überhaupt zwölf Spiele am Stück verloren.

Aber wir schauen auf uns und nicht auf den Gegner. Ich bin froh, dass das Spiel so ausgegangen ist. Schon auf dem Weg ins Stadion hatte ich in mulmiges Gefühl. Gerade als ich aus dem Auto ausgestiegen bin fing es in Strömen an zu regnen. Dazu die widrigen Umstände und Regelungen im Zuge der Pandemie. Und gegen Fürth hat jeder mit einem Sieg gerechnet. Verlierst Du oder holst du nur einen Punkt, dann bist Du der Depp der Nation und alles in der Zukunft wird sofort wieder in Frage gestellt. Aber so weit ist es nicht gekommen, im Gegenteil.

Donnerstag Budapest können wir locker angehen und vollständig rotieren. Wir haben Platz 1 sicher und Budapest ist ausgeschieden. Damit hat die Rotation keinen Einfluss mehr auf das Abschneiden der anderen. Nächsten Sonntag in Frankfurt sind wir dann wieder gefordert und wir sollten im Hinterkopf haben, in dieser Saison auswärts noch nicht verloren zu haben.