Sonntag, 20. Januar 2019

Es geht schon wieder los


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Fußball kann manchmal so ungerecht sein. Wir haben ein richtig gutes Spiel unserer Mannschaft gesehen, auch wenn die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte. Man muss leider konstatieren, dass der Gladbacher Sommer den einen oder anderen Ball gehalten hat, den ein durchschnittlicher Bundesligatorwart einfach durchlässt. Man könnte es auch zusammenfassen: Gladbach 3 Chancen bei 7 Torschüssen, wir 20 bei 22 Torschüssen und ein Videoschiedsrichter der im Keller schläft. Sommer hat ja im WDR 2 Interview nach dem Spiel zugegeben, dass in einer der beiden sehr strittigen Fälle er den Gegner berührt hat. Aber vielleicht ist der Videobeweis ja zur Rückrunde abgeschafft worden. Wer weiß das schon bei der Kommunikationspolitik der Oberen. Wenn Dieter Hecking im Kicker-Interview sagt, dass der Gladbacher Sieg verdient war, dann schmunzeln alle in den sozialen Medien und fragen sich was er gerade genommen hat. Man könnte ja auch sagen die Gladbacher sind 8 km weniger gelaufen als die Werkself weil sie immer richtig standen.


Was für uns bleibt sind 0 Punkte. Die Pessimisten sehen jetzt schon wieder Peter Stöger als Bosz-Nachfolger bei uns auf der Bank Platz nehmen. Um Gottes Willen, gestern war vieles trotz der Niederlage gut. Aber es nützt halt nichts immer nur gut zu spielen, es muss auf der Anzeigetafel sichtbar werden.

Freitag, 4. Januar 2019

Mit neuem Schwung in 2019

Nein, ich gehöre nicht zu den Schwarzmalern und denen, die Statistiken hervorholen, die sagen, dass der letzte holländische Trainer es bei Bayer nur zu Platz 9 gebracht hatte und auch nur ein Jahr Cheftrainer gewesen ist.

Unser Verein ist zweifelsohne in einer Umbruchphase. Allein im Management hat sich einiges getan und ich bin unverändert fest der Meinung, dass Rudi auch nur noch bis zum Jahresende machen will. Ich bleibe dabei, dass Kiess ein geeigneter Nachfolger sein wird - allen Unkenrufen zum Trotz, die ihm die fehlende sportliche Managererfahrung absprechen. Das wäre eine gute Lösung. 

Ärgerlich nur, dass Leon Bailey es mal wieder nicht geschafft hat, pünktlich zum Trainingsauftakt auf dem Platz zu stehen. Dabei ist der Trainerwechsel doch gerade seine große Chance, an seine vorjährigen Erfolge anzuknüpfen. Ich sehe hier noch keinen Brandherd, auch wenn der in den sozialen Medien offentlich gerade schon wieder entflammt wird. 

Klar, der Saisonauftakt ist schwierig, aber ich möchte daran erinnern, dass wir uns auf die Aufholjagd begeben müssen. Dann muss mal auch mal den einen oder anderen von Anfang an nicht einkalkulierten Punkt holen. Das ist jetzt kein Plädoyer für neun Punkte aus den Spielen gegen Gladbach, Wolfsburg und Bayern. Aber: Gladbach sollte man zu Hause schlagen. In Wolfsburg geht immer was und erst recht gegen die Bayern zu Hause. Und nicht vergessen: in Heidenheim im Pokal und gegen Kraznodar sind wir sicherlich nicht in der Aussenseiterrolle.


Sonntag, 23. Dezember 2018

Menschlich schade, aber sportlich notwendig

3:1 zum Hinrundenabschluss gegen Hertha BSC und die HInrunde mit 24 Punkten auf Platz 9 abgeschlossen. Und trotzdem, unsere Mannschaft ist in sehr weiten Teilen der Halbserie hinter den Erwartungen zrückgeblieben und es muss ledier auch konstantiert werden, dass sich in den zurückliegenden Monaten kaum ein Spieler weiter entwickelt hat.

Bevor es am 4.1. mit neuem Trainer weitergeht, tun glaube ich allen Beteiligten die anstehenden Ruhetage gut. Danke an Heiko Herrlich für 18 Monate unterm Bayerkreuz und viel Erfolg in der Zukunft. Und Warm Welcome to Peter Bosz. Wiederhole alles was Du bei Ajax erreicht hast und zum Saisonstart seiner Zeit in Dortmund. Das Spielermaterial ist da und die Jungs wollen nächstes Jahr international spielen, das ist doch keine Frage.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und All the Best für 2019.


Donnerstag, 20. Dezember 2018

Die Grubenlampen tun uns gut

So ist das halt, wenn sich die Heimmannschaft mehr auf die emotionalen Momente und weniger auf den sportlichen Bereich konzentriert. So verwundert es auch nicht, dass Schalke erst gar nicht ins Spiel kam und immer noch an die Grubenlampen  dachte. Klar, es war zugegebenermaßen eine Gänsehautzeremonie. Aber unsere Jungs fanden besser ins Spiel. 2:1 verdient zur Pause, aber danach lief dann eigentlich nicht mehr richtig was zusammen. Okay, jetzt kommt der Spruch, dass das Ergebnis am wichtigsten ist. Klar, aber es darf schon etwas mehr sein. Jetzt Samstag zu Hause gegen Hertha nachlegen und dann wird im Frühjahr vielleicht doch alles gut.

Montag, 17. Dezember 2018

Mir ist das gerade alles zuviel

Es wird im Drei-Tage-Rhythmus gespielt und von Himmel hochjauchzend geht es wieder in tiefe Sphären zurück. Das 5:1 in Zypern war sicherlich deutlich überzeichnet, aber si's drum: Gruppensieg. Ob der sich bei der heutigen Auslosung Krasnodar gelohnt hat, steht auf einem anderen Blatt. Sicherlich kein attraktiver Gegner, aber russische Mannschaften muss man eigentlich schlagen.

Die Niederlage gestern Abend habe ich nicht so kritisch gesehen wie viele andere. ich glaube, die Werkself hat schon deutlich schlechter gespielt. Und irgendwie fehlt das Spielglück. Führungstor nicht anerkannt, dann 1:0 gegen uns mit hauchdünnem Nichtabseits, die gelben Karten waren nur noch in Excel nachvollziehbar. dann eigentlich wieder Tor für uns, aber Abseits vorher, auch wenn's keins war. Dann 2:0 gegen uns, schneller Anschlusstreffer, aber leider nicht mehr.

Heute dann wieder aufkommende Diskussionen um die Herrlich Nachfolge. ich glaube, da wo Rauch ist, ist auch ein Feuer und wir werden uns noch vor Weihnachten von Heiko Herrlich trennen. Peter Bosz, in Ajax erfolgreich, beim BVB dann nicht und Red Bull Rose werden heiß gehandelt. Mir egal, Fußball ist ein Ergebnissport, die Jungs brauchen mehr Selbstbewußsein und dann stellt sich der Rest auch ein. Aber nicht mehr in 2018. Freuen wir uns also schon auf 2019, aber vorher geht's am Mittwoch nach Schalke.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Punkte sammeln

Nein, schön war das Spiel gegen Augsburg sicherlich. Aber da geht es im Moment auch gar nicht drum. Punkte sammeln heißt die Devise und deshalb ist ein dreckiges 1:0 viel viel wichtiger in der gegenwärtigen Situation als ein spielerisch gutes Unentschieden.

Jetzt geht's dreimal auswärts: Larnaka, Frankfurt und Schalke. Auf Zypern gilt es, mit Rotation den Gruppensieg festzumachen, um dann im besseren Lostopf zu liegen. Der Frankfurter Adler wird gerade ein wenig geerdet. Die fahren am Donnerstag mit ein paar tausend Schlachtenbummlern nach Rom zum letzten Gruppenspiel. Sollen sie ruhig und am besten viel Party machen, so dass sie Sonntag Abend noch unkonzentriert sind. Und dann Schalke: Da geht für uns immer was. Interessanterweise tut sich unsere Mannschaft im Biertempel immer leichter als beim Gastspiel der Schalker bei uns.

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das hätte nicht angepfiffen werden sollen

Auch 24 Stunden nach der Wasserschlacht von Nürnberg bin ich noch angesäuert. Nein, sicher nicht wegen der Leistung unserer Werkself, sondern vielmehr aufgrund der Tatsache, dass das Spiel überhaupt angepfiffen worden ist.

Wenn wir nicht noch in allen drei Wettbewerben wären, dann wäre die Begegnung sicherlich abgesagt worden, aber so ist es halt aufgrund der vielen englischen Wochen für uns kaum möglich, einen Ersatztermin zu finden. Und dessen war sich der DFB bewusst und hat deshalb die Begegnung durchgeführt.

Bei dem Wetter konnte sich unsere doch spielstärkere Mannschaft nicht durchsetzen, zumal sich die Stellen, an denen das Wasser dick stand, auch immer verschoben haben. Man wusste bei keinem Pass, ob der Ball jetzt besser flach oder hoch zu spielen ist, weil er sonst liegen bleibt. Das hatte mit Bundesliga-Fußball nichts zu tun.

Schade, hier hat der DFB eine Chance vertan. Vielleicht ist das gleichzeitig auch ein Plädoyer von mir, im Sommer durchzuspielen und im Winter zu pausieren. Sind wir doch ehrlich, im Sommer macht es doch sowieso deutlich mehr Spaß ins Stadion zu gehen als bei diesen Temperaturen.