Freitag, 16. Oktober 2026

Vier Tore, zwei Elfmeter und ein Rasensprenger – Bayer lässt beim 4:0 in Posen nichts anbrennen

Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man als Bayer-Fan einen Europapokalabend erlebt und hinterher nicht erst einmal einen Termin beim Kardiologen vereinbaren muss. Nach dem vogelwilden 4:3 in Mainz hatte ich eigentlich wieder mit einem dieser Spiele gerechnet, bei denen unsere Defensive großzügig Gastgeschenke verteilt und vorne irgendjemand den Laden retten muss. Stattdessen gewinnt Bayer beim polnischen Meister Lech Posen einfach mal mit 4:0. Ohne Drama, ohne kollektiven Nervenzusammenbruch und ohne die übliche Leverkusener Spezialdisziplin, einen eigentlich schon sicheren Sieg noch einmal spannend zu machen. Fast schon unverschämt souverän. Wobei man bei aller Begeisterung auch festhalten muss: Lech Posen war an diesem Abend nicht unbedingt der Gegner, vor dem Europas Fußball-Elite schlaflose Nächte bekommen dürfte. Aber immerhin brauchten die Polen zwischendurch sogar ihre Rasensprenger, um unseren Spielfluss zu unterbrechen. Fußballerisch war ihnen das nämlich nur selten gelungen.

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