Samstag, 21. September 2019

Unter dem Strich eine enttäuschende Woche

Auch wenn die Werkself heute eher schwache Unioner mit 2:0 geschlagen hat, so ist die gesamt Woche nach der Niederlage gegen den BVB als enttäuschend einzustufen. Klar, der Tiefpunkt war am Mittwoch die Heimniederlage gegen Lok Moskau. Wenn man schon zu Hause gegen den vermeintlich schwächsten Gegner in der Gruppe verliert, dann ist es leider schon so sicher wie das Amen in der Kirche, dass du international nicht überwintern wirst.

Union war ein Pflichtsieg. Nächste Woche geht es nach Augsburg. Eigentlich unser Lieblingsgegner auswärts, zumal die Werkself da noch nie verloren hat. Ein Unentschieden ist aber zu wenig. Die Mannschaft muss wieder zurück in die Spur. Deshalb ist es gut, dass Dragovic und vor allem Alario heute überzeugt haben und auch die Einwechselungen von Weiser und Paulinho zeigen, dass stärkeres rochieren möglich ist. Aber sei es wie es sei, es überwiegt nach wie vor die Enttäuschung über den sehr, sehr schwachen internationalen Auftritt.

Samstag, 14. September 2019

An Tagen wie diesen

An Tagen wie diesen, so die Toten Hosen, wünscht man sich Unendlichkeit. Zu ungenau war unser Spiel nach vorne und dann kannst Du halt in Dortmund nicht gewinnen. 66% Ballbesitz zeigt die Statistik, eine höhere Laufleistung unserer Mannschaft und 12 Torschüsse der Werkself standen nur 9 der Dortmunder entgegen. Das nützt alles nicht, denn die 0:4 Niederlage war alles in allem eine derbe Klatsche, da gibt es nichts zu beschönigen.

Solche Spieltage gibt es im Jahr, auch wenn sie mehr als weh tun. Ich hoffe nur, dass die Mannschaft die Lehren daraus zieht, denn die nächsten beiden Heimspiele gegen Lok Moskau in der Champions League und gegen Union Berlin sind Pflicht-Dreier.

Also Kopf hoch und wie sagen es die Toten Hosen: Steh auf, wenn Du am Boden bist. Und die Werkself wird aufstehen, sicher.

Sonntag, 1. September 2019

Ein guter oder ein schlechter Tag?

Auch 24 Stunden nach dem auf den ersten Blick enttäuschenden 0:0 gegen Hoffenheim bin ich mir nicht sicher, ob es gestern ein guter oder schlechter Tag war.

Positiv ist, dass unsere Jungs zu Null gespielt haben. negativ ist natürlich, dass wir gegen Hoffenheim nicht genetzt haben. Positiv ist, dass Wolfsburg zu Hause gegen Paderborn und die Dortmunder mit der Niederlage in Union Federn gelassen haben. Negativ ist, dass die Dosen imposant mit einem Dreier in Gladbach ihre Runden ziehen und die Bayern Mainz auch mal schnell 6:1 aus dem Stadion schießen.

Wir sollten nicht auf den Rest schauen. Positiv sollten wir sehen, dass wir nach drei Spieltagen noch ungeschlagen sind. 76% Ballbesitz, 19:0 Ecken und 20:6 Torschüsse zeichnen ein positives Bild, aber beim Ergebnis von 0:0 dann doch nicht. Wenn wir ehrlich sind, dann müssen wir feststellen, dass wir in den ersten 60 Minuten keine Mittel gefunden, um den Defensivriegel zu knacken. Und realistischer weise sollten wir davon ausgehen, dass Hoffenheim nicht der einzige Gegner in der Saison sein wird, der sein Heil in der BayArena in der Defensive suchen wird. Und eins bleibt natürlich noch festzuhalten: Unsere Ausbeute nach Standards, insbesondere Ecken muss sich verbessern.

Samstag, 24. August 2019

Nie gefährderter Auswärtssieg in Düsseldorf



An solchen Tagen reicht es durchaus aus, auch in der Bundesliga nur 45 Minuten konzentriert aufzutreten und trotzdem den Dreier mit nach Hause zu nehmen. Bayer nutzte seine klare Dominanz im ersten Durchgang nach früher Führung und legte noch zweimal nach. Auch Ergebnisverwaltung nach Wiederanpfiff brachte die Werkself gegen eine lange Zeit zu harmlose Fortuna kaum in Gefahr.

Spiele gegen einen potentiellen Absteiger sind die Zeit des Punkt sammelns, das war schon letzten Woche gegen Paderborn so und nun auch gegen Düsseldorf. Wir erinnern uns alle daran, dass der BVB wahrscheinlich die Meisterschaft im letzten Jahr durch eine Niederlage gegen Düsseldorf vergeigt hat als man kurz vor Weihnachten glaubte, dort zum Abschießen der Heimmannschaft hinzufahren.

Wir dürfen diesen Sieg aber auch nicht überbewerten, auch wenn gut ist, dass deutlich mehr geklappt hat als noch vor Wochenfrist. Aber drei Punkte sind drei Punkte, die kann uns keiner nehmen, nicht mehr und nicht weniger.




Sonntag, 18. August 2019

Vogelwilder Sieg


Natürlich muss man sagen, dass der Heimsieg gegen den Aufsteiger „Attacke Paderborn“ alles in allem glücklich war. Es zählen aber trotzdem die drei Punkte, die bei uns bleiben. Statistisch auch der erste Dreier zum Saisonstart seit 2015.

Ich glaube, dass uns diese drei Punkte im Laufe der Saison noch gut tun werden. Erinnern wir uns doch alle an die leichtfertig verschenkten Heimpunkte in den zurückliegenden Jahren. Heimniederlage gegen Darmstadt, 2014 nur 2:2 Unentschieden gegen Paderborn, ganz zu Schweigen vom glanzlosen 2:2 in der zurückliegenden Saison gegen den Absteiger Hannover als Karim Bellarabi noch in der 93. ausgeglichen hat.

Ja, es passte auch diesmal noch nicht alles. Und Julian Baumgartlinger und Jonathan Tah wissen genau, dass sie bei den Gegentoren zu dem Mitschuldigen gehören. Aber der alte Spruch heißt: Wenn du hinten nicht sicher stehst, dann musst Du vorne eins mehr machen. Und genau das haben wir gemacht, nicht mehr und nicht weniger. Und so war es ein vogelwilder Sieg, Und Sieg ist Sieg.

Sonntag, 11. August 2019

Bayer kommt wieder in die Lostrommel

Pokal ist und bleibt keine Schönspielerei. In der ersten Runde bist du mit deiner Mannschaft noch nicht eingespielt, da musst du nur sehen, dass du als Siger vom Platz gehts und dein Logo bei der nächsten Auslosung wieder im Topf ist.

Wir haben 4:1 in Aachen gewonnen, wahrlich keine spielerische Glanzleistung, aber darum geht es gar nict. Die Pessimisten hatten ja schon ein Ausscheiden prohezeit, besonders nach den zuletzt natürlich nicht befriedigenden und überzeugenden Testspielergebnissen. Aber bitte nochmal: Guckt Euch auch mal bitte die Aufstellung bei den Testspielen an und dann erkennt der Fachmann ganz schnell, dass unser Trainer vielen Jugendlichen Spielpraxis gegeben hat was ich auch für absolut richtig erachte.

Wir sind weiter, das ist das was zählt. Und wichtig ist, einen merklich besseren Saisonstart hinzulegen als letztes Jahr, denn ich habe keine Lust, wieder das ganze Jahr der Spitze hinterherzulaufen. Unsere Jungs können und müssen vorne mitspielen, die Qualität hat die Mannschaft und ich bin mir sicher, dass sie das beginnend mit dem Heimspiel gegen Paderborn ab nächsten Samstag auch zeigen wird.



Mittwoch, 31. Juli 2019

Die niemalsmeister Saisonprognose 2019/20

Noch gut eine Woche bis zum Saisonstart in der ersten Pokalrunde in Aachen. Die Vorfreude steigt, unsere sportliche Leitung hat den Kader meines Erachtens gut verstärkt. Ich würde auch die letzten Testspielergebnisse nicht überbewerten, denn unser Trainer hat vieles probiert und auch vielen Jugendlichen Spielpraxis gewährt. Die wichtigste Aufgaben sind und bleiben: Wir müssen vorne stärker knipsen und natürlich hinten deutlich besser stehen als im letzten Jahr. Vielleicht hilft es ja auch schon ein wenig, wenn die Verletztenmisere sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Mit dieser Saisonprognose könnt Ihr wieder mich und meinen Fußballverstand messen. Im letzten Jahr hatte ich drei von vier Champions League Teilnehmern richtig gesehen und mit Gladbach auch einen Euro League Teilnehmer. Bei den Absteigern war hingegen meine Prognosekraft deutlich schlechter, da ich alle drei Absteiger Stuttgart, Nürnberg und Hannover besser eingeschätzt hatte.

Und hier meine Einlauferwartungen für die kommende Saison:

1.) Bayern München: Ja, leider, Die Bayern bleiben wahrscheinlich wieder in der Liga das Maß aller Dinge, auch wenn dies vielen  - so wie mir - nicht gefällt.

2.) Borussia Dortmund: Ich glaube, die Mannschaft ist gerade nach den vielen Ab- und Zugängen besser aufgestellt als im letzten Jahr. Noch ist der Kader zu groß, was für Unruhe sorgen kann. In diesem Jahr trotzdem wieder nah dran.

3.) WIR: Peter Bosz hat die CL Qualifikation letztes Jahr im Schlußspurt geschafft. Unser Kader hat sich verbessert. Insofern sollten wir einen Platz besser einlaufen und die letzten Spiele in Ruhe bestreiten können, da dann Platz 3 nach oben und unten sicher ist.

4.) Dose Leipzig: Haben im letzten Jahr guten Fussball gespielt, die Dreifachbelastung fordert jedoch Tribut. Internationaler Platz sollte mit neuem Trainer allemal drin sein.

5.) Werder Bremen: Die Mannschaft kommt mit Schwung in die Saison, die Trainerkonstanz zahlt sich aus, so dass nach langer Zeit mal wieder die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb winkt.

6.) Borussia M'Gladbach: Viel hängt davon ab, wie schnell die Neuzugänge einschlagen. Der neue Trainer bringt sicherlich Schwung, aber am Anfang wird der Feinschliff noch fehlen. Aber es wird ja zum Schluss abgerechnet.

7.) VfL Wolfsburg: Eigentlich müßte mit dem Kader mehr drin sein. Die Strukturen haben sich verbessert, aber auch hier gilt, dass der neue Trainer Zeit braucht, den Feinschliff hinzukriegen.

8.) Eintracht Frankfurt: Die Euro League Fighter 2018/19 müssen aufpassen, dass sie die Qualifikation zur Euro League schadlos überstehen, denn sonst ist diesmal von Anfang an der Wurm drin, zumal wichtige Sturmstützen den Verein verlassen haben.

9.) Hoffenheim: Per saldo Aderlass in der Spielerdecke: gute Spieler weg, den einen oder anderen hinzugeholt, die sich aber noch einleben müssen. Zudem ist der Trainer neu und muss sich einleben. Mehr als ein Mittelfeldplatz ist dieses Jahr nicht drin.

10.) Hertha BSC: 2019/20 wird wieder ein Jahr Mittelmaß für die Hauptstadt. Irgendwann musst du als Hauptstadtclub auch mal richtig investieren, dich richtig vermarkten und nicht nur knackige Investoren haben, um besser abzuschneiden.

11.) Schalke 04: Ich finde junge Trainer gut. Die Strukturverbesserung geht aber nicht von heute auf morgen. Insofern erwarte ich Schalke ein bischen verbessert, aber nicht mehr.

12.) 1.FC Köln: Klassenerhalt ist absolut realistisch. Der eine oder andere überraschende Heimpunkt sollte reichen, sich am unteren Ende des Mittelfelds einzusortieren.

13.) SC Freiburg: Konstanz wird sich auch in diesem Jahr auszeichnen. Der SC kann auch in diesem Jahr mit dem Kader die Klasse halten.

14.) FC Augsburg: Ich muss gestehen, dass ich die Puppenspieler letztes Jahr deutlich schlechter eingeschätzt hatte. Eigentlich kann diese Nichtübermannschaft nicht mehr reißen als sich kurz vor den Abstiegsrängen einzusortieren.

15.) Union Berlin: Gute Personalien, vom Umfeld getragen, sollten angesichts der Euphorie im Jahr des Aufstiegs die Klasse halten, denn das zweite Jahr wird meistens das schwierigere.

16.) Mainz 05: Ich erwarte die erste Trainerentlassung der Saison in Mainz. Die Mannschaften in direkter Konkurrenz profitieren sicherlich von der höheren Euphorie.
Sollte aber für einen relegationsplatz reichen.

17.) SC Paderborn: Paderborn sollte es in der Liga leider nicht schaffen, den Offensivgeist der zweiten Liga eins zu eins in der Bundesliga umzusetzen. Deshalb werden es die Ostwestfalen wahrscheinlich sehr schwer haben, die Klasse zu halten.

18.) Fortuna Düsseldorf: Das zweite Jahr ist immer das schwierigste. Mit dem Kader ist absolut nicht mehr drin. Funkel wird zum Karnevalsbeginn schon nicht mehr auf seinem Stuhl sitzen.

 
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